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Heizung

Hydraulischer Abgleich

Mit den passenden Regel- und Regulierventilen wird sehr rasch ein optimaler Anlagenwirkungsgrad erreicht.

Die Erwartungshaltung an Gebäudetechniker zur Errichtung sparsamer und unauffälliger haustechnischer Gewerke hat sich in den letzten Jahren ausdrücklich gesteigert. Aber auch die Beachtung der Errichtungsaufwendungen versus den zu erwarteten Betriebskosten hat deutlich an Bedeutung gewonnen.

Mangel an Verständnis für Optimierung
Was jedoch noch fehlt, ist ein Verständnis für den Optimierungsbedarf. Gerade jetzt, wo 400 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen für die Reduktion von Transmissionsver­lus­ten in Gebäuden ausgegeben werden, ist der richtige Zeitpunkt, um durch Reduktion der Umwälzwassermengen die zu erwarteten Einsparungseffekte zu erzielen.
Bestrebungen, dass mit der Kesselregelung auch die Anlageneffizienz bestimmt wird, sind technisch weder richtig noch können die Betriebskosten dadurch gesenkt werden. Die ausschließ­liche Absenkung der Heizungsbetriebstemperatur ohne Nachrechnung der individuellen Raumverbrauchsgröße ist jedenfalls ungenügend. Durch die ursprüngliche Überdimensionierung und überwiegende Verwendung von Lagerware sind die Faktoren zur Niedertemperatur-Größenkorrektur für Radiatoren in einem Versorgungskreis zum Teil deutlich unterschiedlich. Somit ist es für eine effiziente Anlage auch nicht ausreichend, einzelne Teile und Verbraucher nach Bedarf regeltechnisch nur ein- oder auszuschalten. Die gesamte Gebäuderichtlinie ist ohne Fokus auf die Hydraulik nur zur Hälfte wirksam.

Ohne Hydraulik gibt es keine Effizienz
Im Grunde ist es ja sehr einfach, eine richtige Anlagenhydraulik und somit auch einen hervorragenden Anlagenwirkungsgrad mit aktuellen Regel- und Regulierventilen zu erwirken. Denn sowohl in Radiatoren als auch in Flächenheizungsanlagen sind die Heizlasten in erster Linie am Verbraucher (zum Beispiel voreinstellbare Thermostatventile, Rücklaufventile oder Flowmeter) einzustellen.

Der gesamte Fachartikel von Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann, Herz Armaturen GmbH, ist in Ausgabe 6/2011 ab Seite 36 zu lesen.

 

Artikelinfos

  • Freitag, 10. Jun. 2011
  • Ing. Klaus-Dieter Fuhrmann
  • 6/2011

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