
Sanitär
OaseBad in aller Munde
Ohne Frosch, mit Überzeugung: Chancen und Möglichkeiten der Gemeinschaftswerbung.
Hoher Bekanntheitsgrad, gute Imagewerte – die traditionsreiche Marke OaseBad bietet der Sanitärbranche beste Chancen, den Konsumenten „Lust aufs Bad“ und auf „Traumbäder vom Installateur“ zu machen. Im Vorjahr ist die neue Gemeinschaftswerbung nach einigen schwierigen Jahren gut aus den Startlöchern gekommen, doch noch sind lange nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. In einem Round-Table-Gespräch diskutierten auf Einladung der Firma Artweger Befürworter und Kritiker der OaseBad sowie ein Werbewirkungsforscher die Chancen und Möglichkeiten der Gemeinschaftswerbung. Moderator Klaus Paukovits („Der österreichische Installateur“) sprach mit den Expertinnen und Experten über kleine Sandalen, Bahamabeige, Qualitätskriterien und die Sache mit dem Frosch.
Flächendeckende Werbung
Herr Diesenreiter, Sie machen sich als Artweger-Geschäftsführer seit Jahren für die Gemeinschaftswerbung OaseBad stark. Warum ist Ihnen das Thema so wichtig?
Bruno Diesenreiter: Ich bin generell von der Sinnhaftigkeit einer Gemeinschaftswerbung überzeugt. Und zwar einer Werbung im 3er-Gespann: Industrie, Großhandel und Installateur. Gemeinsam können wir den Konsumenten vom Bad aus der Hand der Fachbetriebe überzeugen. Deshalb ist Artweger schon lange Unterstützer der OaseBad.
Herr Laban, Sie sind seit fünf Jahren in der Bundesinnung für die OaseBad verantwortlich und derzeit Präsident der Vereins OaseBad, der aus Ihnen als Vertreter der Installateure, Herrn Diesenreiter als Vertreter der Industrie und Frau Holter als Vertreterin der Großhändler besteht. Wie ist der aktuelle Stand bei der Gemeinschaftswerbung?
Alfred Laban: Zuerst möchte ich mich bei meinen beiden Mitstreitern im Verein für ein tolles erstes Jahr und die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir sind ein kleines Team und deshalb schnell in Entscheidungen, in dieser Organisationsform bringen wir viel mehr weiter. Im Jahr 2010 haben wir knapp 100 Installateure als unterstützende Installateure gewinnen können, von denen etwa die Hälfte auch schon den Beitrag für 2011 eingezahlt hat. Das ist ein sehr guter Wert im Vergleich zur Vergangenheit, als die meisten Installateure im Jänner noch nicht bezahlt hatten. Der Großhandel ist 2011 vollständig dabei, von Seiten der Sanitärindustrie waren es zu Beginn 27 Unterstützer, die sind heute nahezu vollzählig wieder fix dabei. Auch unser Budget ist so hoch wie im Vorjahr, nämlich 300.000 Euro. Das ist natürlich die kleinste Sandale, die man sich anziehen kann, um österreichweit flächendeckende Endverbraucher-Werbung zu machen. Mit so einer kleinen Summe ist es schwierig, Wirbel zu machen, daher mussten wir uns gemeinsam mit der Agentur vorauer, friends die richtige Strategie überlegen. 2010 waren es Hörfunk und Print. Für heuer fassen wir Patronanz-Werbung im Fernsehen ins Auge. Im ersten Halbjahr könnte OaseBad 26x vor einer Sendung wie z. B. „Tatort“ auf ORF 2 geschaltet werden. Den Rest wollen wir in die Printwerbung stecken. Möglicherweise schaffen wir dann noch eine zweite, kleinere Welle im Herbst 2011.
Frau Holter, Sie sind die Dritte im Bunde und vertreten den Großhandel, der als einziger der drei Partner wirklich flächendeckend dabei ist. Warum ist dem Großhandel das Thema Gemeinschaftswerbung so wichtig?
Jasmin Holter-Hofer: Uns Großhändler war die OaseBad immer schon wichtig, wir waren von Anfang an dabei. Ein Unterschied zu früher ist sicherlich die fortschreitende Konzentration in der Großhandelslandschaft. Gab es vor 25 Jahren noch rund 20 relevante Großhändler in Österreich, so sind es nur mehr rund zehn, die aber 95 Prozent des Marktes abdecken. Damals gab es für die Gemeinschaftswerbung auch ein deutlich höheres Budget, die Zeiten haben sich aber verändert. Eines ist sicher: Die Großhandels-Kollegen sind von der Notwendigkeit einer Gemeinschaftswerbung im 3-stufigen Vertriebwseg überzeugt und stehen heute alle zu 100 Prozent hinter der OaseBad.
Alle Fragen und Antworten des Round-Table-Gesprächs zum Thema OaseBad in „Der österreichische Installateur", 1-2/2011, ab Seite 24.
