7-8/2017 Installationstechnik

ÖVGW-Qualitätsmarke nur mehr mit Recycling

Foto: Andi Bruckner
Übergabe der Sammel-Zertifikate an die bei der Jahrespressekonferenz anwesenden ÖAKR-Mitglieder: Der Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling zählt seit heuer die Rekordzahl an 15 Mitgliedsbetrieben.
Foto: Andi Bruckner

Kunststoffrohrhersteller erhalten die ÖVGW-Auszeichnung nur mehr dann, wenn sie ein Recyclingsystem nachweisen können. Das hilft nicht zuletzt dem ÖAKR, der auf freiwilliger Basis seit 25 Jahren Kunststoffrohre sammelt und wiederverwertet.

von: Klaus Paukovits

Drei neue Mitglieder konnte der ÖAKR (Österreichischer Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling) im Juni vorstellen: Seit dem zweiten Quartal 2017 sind auch Sanha, Ostendorf und Roth Mitglied des freiwilligen, flächendeckenden Sammel- und Verwertungssystems für gebrauchte oder bei der Verlegung anfallende Rohre, Rohrreste und Formstücke. Damit wird der ÖAKR erstmals von einer Rekordzahl von 15 Mitgliedern getragen: Neben den drei oben erwähnten neuen Mitgliedern sind dies Agru, Bauernfeind, Deriplast, Dietzel Univolt, Geberit, KE KELIT, ÖAG/Kontinentale, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau und Uponor. Außerdem stehen zwei weitere namhafte Rohrhersteller kurz davor, dem ÖAKR beizutreten.

Überarbeitung der ÖVGW-Kriterien
Einer der Gründe für die aktuelle Popularität des koordinierten Recyclings von Kunststoffrohren ist eine Überarbeitung der Kriterien für die Verleihung der ÖVGW-Qualitätsmarke an Rohrhersteller. Denn erstmals müssen die Hersteller, die die begehrte und etablierte Qualitätsmarke auf ihren Rohren tragen wollen, ein System zur Sammlung und Aufbereitung ihrer in Verkehr gebrachten Produkte nachweisen können. Das beinhaltet sowohl die stoffliche als auch die thermische Verwertung von alten Rohren und Rohrresten. Es gilt nicht nur bei der erstmaligen ÖVGW-Zertifizierung, sondern auch bei der Re-Zertifizierung und betrifft somit auch Hersteller, die die Qualitätsmarke seit Jahrzehnten tragen. Als seit 25 Jahren funktionierendes System ist der ÖAKR jetzt natürlich auch für jene Hersteller attraktiv, die bisher nicht dabei waren, aber keinen eigenen Recyclingkreislauf aufwändig neu aufbauen wollen.

Lesen Sie den ungekürzten Bericht auf Seite 10 der aktuellen Ausgabe 7-8/2017!


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