Grohe und relayr schließen Allianz gegen Wasserschäden

Grohe AG
Michael Rauterkus, CEO von Grohe und Josef Brunner, CEO von relayr (von links nach rechts), schließen eine Allianz gegen Wasserschäden. Beide halten den Wassersensor Grohe Sense in der Hand, der für die Prävention von Schäden und Kosten eine entscheidende Rolle spielt.
Grohe AG

Grohe greift ab sofort auf die Cloud-Technologie und das Netzwerk von relayr zu. Der IoT-Experte hat kürzlich bekannt gegeben, dass er von seinem langjährigen strategischen Partner Hartford Steam Boiler (HSB), Teil von Munich Re, einem weltweit führenden Anbieter von Rückversicherung, Erstversicherung und versicherungsnahen Risikolösungen, übernommen wird.

von: Redaktion

Grohe und relayr, ein Experte im Bereich Internet of Things (IoT), kooperieren künftig miteinander. Ziel ist es, gemeinsam die Gefahr von Wasserschäden zu reduzieren. Dank dieser Kooperation wird Grohe ab sofort auf die Technologie und das Netzwerk von relayr zugreifen können. Auf diese Weise lässt sich das intelligente Wassersicherheitssystem Grohe Sense künftig noch flexibler und schneller mit anderen IT-Ökosystemen und -plattformen vernetzen, insbesondere von Versicherungsunternehmen. Die Smart-Home-Lösung von Grohe überwacht Feuchtigkeit, erkennt Wasserlecks, warnt unverzüglich und unterbricht automatisch die Wasserzufuhr. In mehr als der Hälfte der europäischen Haushalte (54 Prozent) ist es bereits mindestens einmal zu einem Wasserschaden gekommen.

relayr bietet erstklassige und kundenindividuelle IoT-Lösungen
relayr verfügt über erstklassige IoT-Lösungen und stellt diese kundenindividuell bereit. Zudem kombiniert das Unternehmen sein Technologie-Know-how mit leistungsstarken Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Die offene Technologiearchitektur erlaubt es anderen Unternehmen, sich hervorragend in die bestehende Infrastruktur von Grohe zu integrieren. Versicherungen beispielsweise können ihren Kunden problemlos den zuverlässigen Wassersensor Grohe Sense und das smarte Kontrollgerät Grohe Sense Guard anbieten und über ihre eigene Technologieplattform laufen lassen. Als ein Marktführer hat relayr bereits in vielen hochskalierenden Projekten bewiesen, dass das Unternehmen Millionen von Endgeräten in seine Plattform einbinden und zuverlässig betreiben kann. Die Übernahme von relayr durch HSB soll im Laufe dieses Monats abgeschlossen werden, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und anderer Bedingungen.

Ideale Partner für Grohe

„Mit Munich Re und relayr haben wir die idealen Partner für unser Wassersicherheitssystem gefunden“, sagte Michael Rauterkus, CEO von Grohe. „Dank der strategischen Partnerschaft mit Munich Re und deren Zugang zu Versicherern ist relayr in der Lage, den neuen Go-to-Market-Ansatz von Grohe und damit unser neues Geschäftsmodell voranzutreiben. Dessen Ziel ist es, das Grohe Sense System verstärkt über Versicherungsunternehmen und andere Multiplikatoren zur Verfügung zu stellen und auf Basis von Daten schneller von der Reduzierung der Wasserschadenskosten zur eigentlichen Prävention zu gelangen. Mit dieser Kooperation wird Grohe ein starker Partner der vernetzten Welt.“ Josef Brunner, CEO von relayr, äußerte sich wie folgt über die Zusammenarbeit mit Grohe: „Wir freuen uns sehr, mit Grohe eine schlagkräftige Allianz gegen Wasserschäden zu gründen. Die Kooperation ermöglicht es uns, unseren Kunden und anderen Anbietern von Smart-Home-Lösungen das hervorragende Wassersicherheitssystem von Grohe einfach und problemlos anbieten zu können. Wasserschäden sind weltweit ein Riesenproblem und äußerst ärgerlich für jeden Betroffenen – jetzt haben wir die Chance, wirkungsvoll und effizient dagegen anzugehen.“

Sense und Sense Guard schützen das Zuhause
In Europa belaufen sich die Reparaturkosten aufgrund von Wasserschäden auf durchschnittlich 2.297 Euro, obwohl durch entsprechende Schutzsysteme 93 Prozent der Schadensfälle hätten verhindert werden können. Genau hier setzt das intelligente Wasserschutzsystem von Grohe an. Das Sense System besteht aus dem Wassersensor Sense und dem Kontrollgerät Sense Guard. Der zuverlässige Wassersensor misst die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit, erkennt Wasseransammlungen und alarmiert, wenn Messwerte ungewöhnlich hoch oder niedrig sind. Das smarte Kontrollgerät Sense Guard misst die Systemtemperatur zur Indikation von Frostgefahr, entdeckt Leckagen und stoppt im Alarmfall die Wasserzufuhr automatisch. Gemeinsam schützen die beiden das Zuhause vor unangenehmen Überraschungen aus der Wasserleitung.


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