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Heizungssanierung unter Denkmalschutz

Variotherm / Reinhard Gombas
Montage der Modul-Platten mit Zuleitung von oben – ohne viele Stemmarbeiten. Störende Heizkörper gehören der Vergangenheit an.
Variotherm / Reinhard Gombas

Das ehrwürdige alte Gebäude der ehemaligen Zweigstelle der Österreichischen Nationalbank in Eisenstadt blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück. 1924 im Art-Deco-Stil errichtet, bildet es einen architektonischen Gegenpol zum gegenüberliegenden Schloss Esterházy und steht heute unter Denkmalschutz.

von: Redaktion

Am Türschild im zweiten Stock steht auf einer kleinen Tafel der Name "Studio Häc-Mäc". Hier ist die Eisenstädter Werbeagentur zuhause. Kreativität ist ihr täglich Brot. Und kreativ ging das Grafikdesign-Duo auch an die Heizungssanierung ran. Die beiden Designer waren sich einig: "Wir wollten eine Lösung, die nachhaltig betrachtet einen Mehrwert für das Objekt schafft. Deshalb fiel unsere Wahl auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer ModulWand für Heizen und Kühlen". Und die neue Flächenheizung/Kühlung sollte den Raum nicht nur temperieren, sondern auch als farbliches Designelement im Atelier wirken. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt war, dass die alten Radiatoren aus dem Studio verschwunden sind.

Wohlfühlklima durch Wand und Decke
Aber nun von Anfang an: Beheizt wurde das 172 m² große Büro während der letzten 50 Jahre mit einer Ölheizung. Die Heizkosten waren enorm hoch, die Heizung nicht mehr zeitgemäß. Also war es höchste Zeit für ein neues Heizsystem. Darüber hinaus wollten die Agenturleute im Sommer auch kühlen. Also fiel die Wahl auf das Variotherm Komplettsystem in der Trockenbauweise: Die Platten der Variotherm ModulWand sind Heizung, Kühlung und fertige Wand in einem. Darüber hinaus gab es auch wichtigste Auflagen des Denkmalschutzamts: Der aus den 20er-Jahren stammende Original-Eichenparkettboden im Studio musste erhalten bleiben. Neben der optisch ansprechenden Ausgestaltung war natürlich auch die zu erwartende Heizkostenersparnis entscheidend. Der Bürobetrieb sollte so kurz wie möglich unterbrochen werden. Die insgesamt 65 m² der verbauten ModulWand wurden mit einem versierten Trockenbauer aus der Region in nur 10 Tagen umgesetzt. Das Trockenbausystem ließ sich ohne große Stemmarbeiten montieren. Die Einrichtung des Heizkreisverteilers sowie der Anschluss der Wärmepumpe wurden von einem Installationsfachbetrieb aus dem Burgenland vorgenommen. Im Besprechungsraum gab es keine freien Wandflächen, hier wurde eine ModulDecke zum Kühlen und Heizen installiert. So können die kreativen Köpfe auch bei hitzigen Besprechungen einen kühlen Kopf bewahren.

Bilder aufhängen? Ein Kinderspiel!
In einem Atelier dürfen Bilder an der Wand natürlich nicht fehlen. Doch wie können die Rohre im Nachhinein geortet werden? Mit einem Rohrsuchgerät oder einer Thermofolie können die Alu-Mehrschicht-verbundrohre jederzeit wieder ausfindig gemacht werden.

Nachhaltig saniert
Ergebnis des Praxistests: "Durch die Umstellung auf dieses energiesparende Niedertemperatursystem haben wir pro Jahr 60 % an Heizkosten eingespart und viele freie Flächen dazu gewonnen.

Weiter Informationen unter www.variotherm.com

Variotherm / Reinhard Gombas
Keine freien Wandflächen? Kein Problem! Die Variotherm ModulDecke kühlt und heizt den Raum behaglich.
Variotherm / Reinhard Gombas
Die ModulPlatten wurden zum farblichen Hingucker im Atelier. Mit dem Rohrsuchgerät war auch das Bilder aufhängen kein Thema.

Alle Fakten im Überblick

Installateure: Ewald Janska, 7201 Neudörfl | CLEEN Solair, 7062 St. Margarethen

Heiz- und Kühlflächen: 65 m² ModulWand, 15 m² ModulDecke-Classic

Energieerzeugung: 9kW Luft-Wasser-Wärmepumpe


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