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Haus an der Eisenstrasse.
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An den internationale "Tage des Passivhauses" vom 9. bis 11. November 2018 gibt Österreich Einblicke in die Zukunft des Wohnens.

von: Redaktion

"Wir genießen immer die frische Luft in unserem Passivhaus. Egal ob draußen Pollen fliegen, es stürmt oder lärmt", hört man Anfang November von Bewohnern in ganz Österreich, wenn wieder zu den "Tagen des Passivhauses" eingeladen wird. Passivhäuser sind energiesparend, leistbar und zukunftsweisend. Vom 9. bis 11. November kann jeder selbst erleben, wie die Energiewende in den eigenen vier Wänden Realität werden kann.132 Passivhäuser laden in ganz Österreich zur Besichtigung ein. Bewohner geben ihre Erfahrungen weiter, vom Hausbau bis hin zum täglichen Leben im Passivhaus. Günter Lang, Leitung Passivhaus Austria wohnt selbst seit 18 Jahren in einem Passivhaus: "Bei den Besichtigungen kann sich jeder 'live' davon überzeugen, dass ein Passivhaus vor allem ein deutliches Plus an Behaglichkeit bringt und ganz nebenbei viel Energie spart. Im Gespräch mit Bewohnern oder Architekten können Besucher etwa feststellen, wie angenehm warm es auch direkt vor den Fenstern ist oder das eine Komfortlüftung ein Weniger an Technik im Haus bedeutet und leichter zu bedienen ist als eine aufwendige Heizanlagen."

Das Passivhaus mit dem "Plus"
Um das Pariser Klimaschutzabkommen effizient, sozialverträglich und wirtschaftlich umzusetzen ist der Passivhaus-Standard weltweit der erforderliche Weg", erläutert der Gründer des Passivhaus Instituts und Dozent an der Universität Innsbruck, Dr. Wolfgang Feist. Mit dem Passivhaus Plus werde der minimal verbleibende Energiebedarf kostengünstig mittels eigener Solaranlage kompensiert. So könne jeder beruhigt schlafen und seinen Energiebedarf nachhaltig decken, erklärt Feist. Mehr als 100.000 Menschen haben seit 2004 die Möglichkeit genutzt, die Vorzüge des Passivhauses "hautnah" zu erleben. Die "Tage des Passivhauses" sind eine Initiative des Passivhaus Institutes und der iPHA (International Passive House Association) und sie werden in Österreich von der "Passivhaus Austria" organisiert.

Von den Erfahrungen der Bewohner lernen
Bei Besichtigungen wird sehr schnell deutlich, was ein Passivhaus auszeichnet: Die Luftqualität ist fühlbar besser als in konventionellen Gebäuden, Allergiker können endlich wieder durchatmen und Schimmelbildung wegen feuchter Luft ist ausgeschlossen. Entgegen hartnäckiger Vorurteile können natürlich auch in einem Passivhaus die Fenster geöffnet werden. Es ist aber nicht zwingend nötig, wodurch Straßenlärm, Luftverschmutzung und Insekten draußen bleiben. Diskussionen, ob man in der Nacht bei offenem Fenster frieren oder bei geschlossenem Fenster kaum Luft bekommen soll, fallen im Passivhaus weg. Zusätzlich profitieren die Bewohner auch wirtschaftlich von ihrem Passivhaus: Die Investitionen sind kaum höher, doch die monatlichen Heizkosten reduzieren sich dauerhaft auf ein Minimum. Daher ist dieses Baukonzept über den Lebenszyklus betrachtet der wirtschaftlichste Energiestandard. Wer als angehender Bauherr oder Mieter noch unsicher ist, kann im Gespräch mit oft langjährigen Passivhaus-Bewohnern viele Fragen klären. Möglichkeiten dazu gibt es in allen Bundesländern. Zu den Tagen des Passivhauses sind weltweit wieder mehrere hundert Neubauten und EnerPHit-Sanierungen geöffnet, um die Zukunft des Wohnens und Arbeitens selbst erleben zu können.
"Zu sehen sind sowohl Wohngebäude, Büros, Schulen, Kindergärten und Supermärkte als auch Sporthotels und Schwimmbäder. Heuer zeigen zur Vorbildwirkung auch sehr viele Gemeinden ihre neuesten Passivhaus-Kommunalgebäude", freut sich Günter Lang, Leiter der Passivhaus Austria, über das besonders breite Besichtigungsangebot in diesem Jahr. "Es ist eine breite architektonische Vielfalt zu sehen, genauso wie Ausführungen mit unterschiedlichsten Materialien. Für jeden Geschmack ist etwas dabei", erklärt Lang


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