12/2018 Klima-Lüftung

Lüftungssysteme regelmäßig warten!

mez-aeroseal
Das Herzstück des AEROSEAL-Verfahrens mit ­angeschlossenem PE-Schlauch.
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Effiziente und luftdichte ­Gebäudehüllen sowie intelligente Heiz- und Lüftungs­systeme sind ein wichtiger Schritt in eine energieauto­nome Zukunft Österreichs.

von: Redaktion

Die Vorteile einer energetisch optimierten Lüftungsanlage im Vergleich zur konventionellen Lüftung über Fenster, Türen und Ritzen gehen jedoch zum Großteil über Leckagen in Luftleitungen verloren. Denn trotz einer guten Planung, hochwertiger Komponenten und einer fachmännischen Installation und Wartung liegen die Leckageraten von Luftleitungen in Europa bei 15 Prozent und mehr. Diese Leckagen bedeuten nicht nur Einbußen in der Effizienz der Anlage, sie führen oftmals auch zu hygienischen Problemen, wie beispielsweise Schimmelbildung oder Bakterienfilmen. In der Industrie ist eine Belastung der Luft mit gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln oder Abgasen möglich. Zur Abdichtung mussten Leitungsteile demontiert, nachgebessert und neu montiert werden - oftmals mit dem Ergebnis, dass die neue Luftleitung wieder Undichtigkeiten aufwies. Ein vergleichsweise einfaches und zuverlässiges Verfahren zur effizienten Abdichtung stellt MEZ-AERO-SEAL dar. Gesamtheitlich sparen Das patentierte AEROSEAL-Verfahren wurde in den 90er-Jahren in Amerika entwickelt und eignet sich zur nachträglichen Abdichtung bereits installierter Luftleitungen von innen heraus. Es kann sowohl bei Luftleitungen im Bestand als auch bei neu montierten Systemen angewendet werden. Zur Vorbereitung des Abdichtungsvorgangs werden alle Ein- und Auslässe je nach Anforderung mit Abdichtballons, Blechtafeln, Schaumstoff oder MEZ-DUCT-WRAP verschlossen. Regel-, Jalousie- und Drosselklappen sollten geöffnet sein; Brandschutzklappen können zur Unterteilung einzelner Abschnitte genutzt werden. Weiterhin müssen Verbindungen des Luftfördersystems zu Lüftungs- und Klimageräten, Ventilatoren oder Wärmetauschern abgekoppelt und installierte Sensorik abgeklebt oder entfernt werden, damit kein Dichtstoff eindringen kann. Anschließend wird ein nach VDI 6022 hygienisch unbedenklicher Dichtstoff über einen Sprühzerstäuber in feinsten Teilchen (4 bis 10 Mikrometer) in die Luft eingebracht und dann mit der Luft durch die abzudichtende Anlage geleitet. Durch den Druckabfall und die Richtungsänderung der Strömung an den Leckagen kann sich der Dichtstoff an den Ritzen, Spalten und Löchern absetzen und dadurch undichte Stellen bis zu einem Durchmesser von 1,5 cm nach und nach verschließen. Anschließend halten die abgedichteten Stellen einem Druck von bis zu 2.000 Pa stand. Eine Ablagerung des Dichtstoffs an der intakten Oberfläche findet aufgrund einer laminaren Strömung nur in den ersten 30 bis 50 cm statt. Diese kann nach der Abdichtung leicht von Hand entfernt werden.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel auf Seite 54 der aktuellen Ausgabe 12/2018.


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