10/2018 Installationstechnik

Marder im Auto? Nein danke!

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Marder sind nachtaktive Raubtiere und haben sich in der menschlichen Umgebung bestens eingerichtet.
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Eine Kombination von verschiedenen technischen Maßnahmen ist wohl der beste Schutz, um das Risiko von Maderschäden am Auto zu minimieren.

von: Manfred Strobl

Marder gehören zur Familie der hundeartigen Raubtiere, sie sind neugierig, aufgeweckt, nacht- und dämmerungsaktiv. Es sind speziell die Steinmarder, welche an Kraftfahrzeugen kostspielige Schäden anrichten können. Als Einzelgänger sind die Marder in einem relativ großen Revier unterwegs. Ständig wechseln sie zwischen mehreren Verstecken, dazu zählen auch Motorräume geparkter Autos. Die Tiere markieren ihr Revier mit Duftmarken - auch den Motorraum. Wird das Fahrzeug an verschiedenen Orten geparkt, in dem ein anderer Marder unterwegs ist, so reagiert der Mader auf den Geruch des Konkurrenten aggressiv und will die Markierung wegbeißen. Dabei werden Stromkabel, Schläuche für Kühl- und Scheibenwischwasser und Schallschutzmatten im Motorraum angebissen. Speziell bei Neufahrzeugen scheinen die Marder auch den Geschmack von Weichmachern in Kunststoffen zu schätzen, es werden sogar Antennen auf Autodächern angefressen.

Maßnahmen gegen Marder
Um das Risiko zu vermindern, einen Marderschaden zu erleiden, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Der elektrische Marderschutz zählt hierbei zu den effektivsten Maßnahmen. Die kleinen Metallplatten, angebracht an Schläuchen und Kabeln im Motorraum, stehen unter Strom und versetzen dem Marder Stromschläge, ohne ihn zu verletzen. Ultraschall-Frequenzen sind für Menschen unhörbar, werden von Mardern aber als sehr unangenehm empfunden, sie verlassen rasch wieder den Motorraum. Marder-Sprays, Duftstäbchen oder Hundehaare in Säckchen müssen regelmäßig erneuert werden, da sie im Laufe der Monate ihre Wirkung verlieren. Häufig zu sehen sind mit Wasser gefüllte Plastik-Mineralwasserflaschen, welche vor und hinter dem Fahrzeug aufgestellt werden. Die Marder erschrecken vor den Lichtreflexionen und fürchten sich vor dem eigenen Spiegelbild. Mit Wildkameras wurde diese Beobachtung entsprechend dokumentiert. Der beste Schutz ist natürlich die komplette Abschottung des Motorraums bzw. der empfindlichsten Bauteile.

Den ungekürzten Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe 10/2018 auf Seite 63.


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