Installationstechnik

Spezialprodukte für Gefahrenmeldetechnik

 Labor Strauss Gruppe
Nischenprodukt Feuerwehr-Schlüsselsafes.
Labor Strauss Gruppe

Seit über 50 Jahren ist die Labor Strauss Sicherungsanlagenbau GmbH mit innovativen Brandmeldeanlagen und -systemen europaweit erfolgreich. Als verlässlicher Partner von Errichtern, Elektrikern und Brandschutzbeauftragen bietet LST seine maßgeschneiderten Lösungen und Produkte europa- bzw. weltweit an.

von: Redaktion

Die Feuerwehr-Schlüsselsafes, die von der deutschen Tochter MEP seit vielen Jahren erzeugt werden, sind nahezu flächendeckend in Österreich sowie in Deutschland und fallweise in anderen Ländern im Einsatz. Der Erfolg liegt an der robusten Edelstahlausführung, der hohen mechanischen Sicherheit sowie patentierten Extras, wie etwa die Blinkleuchte in der Schlüsselklappe. Die unaufdringlich, ästhetisch anmutenden Schlüsselsafes kommen in Gebäuden und Anlagen zum Einsatz, die nicht rund um die Uhr bewacht werden – etwa in Hotels, Industrieanlagen, Museen und anderen öffentlichen Gebäuden. Zu weiteren Klassikern von LST zählen standardisierte Feuerwehr-Bedienfelder, die ermöglichen, Sirenen oder Fehlalarme zurückzustellen, sowie Plankästen, die Unterlagen des zu überwachenden Areals enthalten. „LST zählt in dieser Nische zu den führenden Playern, dementsprechend groß ist das Interesse – im Inland wie auch auf europäischer Ebene“, konstatiert Stefan Friedl, Geschäftsführer von LST. Detail am Rande: Die Produkte werden allesamt im sächsischen Pockau sowie in Wien erzeugt, damit wird höchste Qualität und Verlässlichkeit garantiert.

Weltweit im Einsatz: Kabellose Brandmeldesysteme von LST
Die Funk-Brandmeldeanlage mit dem Brandmeldesystem FI720/RF ist eine echte Alternative für Gebäude, in denen keine Verkabelung möglich ist. Das sind beispielsweise moderne Gebäude aus Glas, temporäre Baustellen, die rund um die Uhr überwacht werden müssen, oder auch denkmalgeschützte Gebäude wie Kirchen und Museen. Um die Ästhetik nicht zu beeinträchtigen, sind die sensiblen Melder, die je nach Anforderung optisch, thermisch oder kombiniert reagieren, auch in 14 Dekorausführungen erhältlich. Die kabellosen Gefahrenmelder, die eine hohe Immunität gegen Täuschungsalarme aufweisen und bei entsprechender Aufrüstung bis zu drei Kilometer weit senden, zeichnen sich neben Funktionalität und Design durch eine komfortable Software und effiziente Inbetriebnahme aus. „Wir besetzen damit eine weltweite Nische“, so Gernot Pfannhauser, Exportleiter bei LST.

Wenn es wirklich brennt: Löschsteuerzentralen Serie LC600
Als Experte für Brandmeldeanlagen denkt LST seit Generationen einen Schritt voraus. Eine weitere Nische besetzt der Anlagenbauer mit Löschsteuerzentralen, die entweder eigenständig oder als kombinierte Brandmelder- und Löschsteuerzentrale funktionieren. „Die Löschsteuerzentrale Serie LC600 kommt bei ganz spezifischen Anforderungen zum Einsatz“, weiß Andreas Kurzweil, Marketing-Manager bei LST. Plakative Beispiele sind die Schatzkammer des Stifts Klosterneuburg mit dem weltberühmten Erzherzogshut oder auch die Wiener Nationalbibliothek, die insgesamt 7 Millionen Kunstschätze, darunter einzigartige Schriften aus acht Jahrhunderten beherbergt. „LST hat sich als einer der ganz wenigen Anbieter neben allen gängigen Löschmitteln auf die Gaslöschtechnik spezialisiert. Das ist ein wissensintensives und streng normatives Gebiet, an das sich kaum jemand heranwagt“, so Kurzweil. Das Besondere daran ist, dass es bei den meisten Gasen zu keiner Verunreinigung kommt und keine Rückstände bleiben. Manche Gase sind noch dazu ungiftig, wie das Löschgas NovecTM1230. „Wenn man bedenkt, dass keine Menschen gefährdet werden und unwiederbringliche Daten oder Kulturgüter für die Nachwelt geschützt werden können, lohnt es sich, dieser besonderen Disziplin größte Aufmerksamkeit zu schenken“, so Stefan Friedl. Die Löschanlagen von Labor Strauss sind durch jahrzehntelange Erfahrung effizient und sicher, sie eignen sich auch für größte Archive und Bibliotheken, genauso wie für Serverräume. Auch wenn aufgrund der hohen Komplexität noch eine gewisse Skepsis in manchen Märkten herrscht, sieht Labor Strauss hier eine große Chance, in dieser Nische weltweit zu reüssieren.

Ein David unter Goliaths: Freiblaseinrichtung AFE70
Die LST-Freiblaseinrichtung AFE70 kann in Rauchansaugsystemen beliebiger Hersteller zum Einsatz kommen. Den größten Vorteil könnte man unter „klein aber oho!“ zusammenfassen: Während herkömmliche Systeme groß und sperrig sind, ist die Serie AFE70 extrem kompakt und mit 3.200 Gramm ein echter Kraftzwerg. Das vollintegrierte und patentierte Kompaktsystem kommt mit nur einem Magnetventil aus und weist keinen Luftwiderstand im Sinne der EN 54-20 auf. Der Freiblasvorgang funktioniert präventiv oder auch ereignisgesteuert, noch dazu ist die Koppelung mehrerer Systeme möglich. Die AFE70 werden am deutschen Produktionsstandort Pockau erzeugt, was wiederum eine hohe Qualität sicherstellt. „Wir produzieren die Freiblaseinrichtungen sowohl im eigenen Namen als auch als OEM Produkt, wobei sie unter dem Label namhafter Hersteller weltweit vertrieben werden“, resümiert Stefan Friedl.

Netzgeräte NT624 für beste Versorgung
Aufgrund individueller Anpassungen in Brandmeldeanlagen und Löschsteuerungen kommt man mit dem eingebauten Netzteil oft nicht aus. „Wir gehen davon aus, dass in Deutschland in vielen Anlagen Zusatznetzteile zur ergänzenden Stromversorgung benötigt werden“, so Stefan Friedl. Die nach EN 54-4 zertifizierten Netzgeräte von LST sind je nach Energiebedarf in unterschiedlichen Versionen erhältlich, unterliegen ständigen automatischen Prüfroutinen und gelten als ausfallsicher. Zusätzlich garantieren optionale Notstrombatterien eine unterbrechungsfreie Versorgung bei Ausfall der Netzspannung. Friedl: „Wir bieten die Netzteile als Komplementärprodukt für unsere Kunden an und stellen damit maximale Qualität sowie eine optimale Integration in LST-Anlagen sicher“. Darüber hinaus kommen die LST-Netzgeräte auch häufig in Systemen von Fremdherstellern mit hoher Zufriedenheit zum Einsatz.


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