Sanitär

Wir brauchen mehr Mehr-Generationenbäder!

Wahl GmbH
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Ein Bad für alle: Kinder, Eltern, und ältere Menschen – die Wahl GmbH präsentiert ein neues Mehrgenerationenbad in ihrer Bäderausstellung.

von: Redaktion

Ein "Bad für alle" hatte in den Bäderausstellungen der Wahl GmbH noch gefehlt; seit kurzem kann das Wahl-Team nun anschaulich erläutern, was es mit der Idee eines Mehrgenerationenbades auf sich hat. In erster Linie ist ein generationenübergreifendes Bad barrierefrei. Schließlich wird der Mensch nicht erst im höheren Alter unbeweglicher oder ist auf einen Rollstuhl angewiesen. "In fast allen Altersstufen treten Verletzungen auf oder man ist aufgrund von Operationen temporär eingeschränkt. Eine bodenebene Dusche mit entsprechenden Haltegriffen oder einem integrierten Sitz kann da schon sehr helfen", weiß der Badspezialist aus jahrzehntelanger Erfahrung. Harald Wahl ist mit seinen Kunden schon lange im Gespräch, was die Badezimmer-Planung für Menschen jeden Alters betrifft. "Wenn man ein solches Bad im Detail konkret vor sich sieht, ist es jedoch etwas ganz anderes, man kann sich besser orientieren."

Die Grundausstattung
Das von Wahl vorgeschlagene Mehrgenerationenbad wurde für Haus- halte entworfen, in denen bis zu vier Generationen leben können. Ebenso für ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die unter Umständen auch von Pflegepersonal betreut werden. "Unser Planungs- beispiel ist auf alle Generationen übertragbar", so Harald Wahl. Er pro- gnostiziert: "Der Bedarf wird zunehmen!" Zur Grundausstattung gehört nach Aussage des Spezialisten ein stufenlos höhenverstellbares, wand- hängendes WC oder stattdessen das komfortablere Dusch-WC. Das Dusch-WC reinigt auf Knopfdruck den Intimbereich, trocknet und absorbiert die Gerüche. Was für Menschen ohne körperliche Einschränkungen vor allem ein luxuriöses Hygiene- und Frischegefühl ist, ist für diejenigen mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit, ohne fremde Hilfe auf die Toilette zu gehen. Ebenso wichtig ist die Planung einer bodenebenen Dusche und ein großzügiger Waschtisch, der in der Höhe anpassbar und mit dem Rollstuhl unterfahrbar ist. Harald Wahl: "Wir empfehlen, bereits in einem frühen Stadium der Planung an den Fall der Fälle zu denken und sowohl die Dusche als auch den Waschbereich so zu gestalten, dass man auch bei temporären Gehbehinderungen und gegebenenfalls mit einer Pflegehilfe gut zurechtkommt." Auch für Menschen, die vergesslich sind oder an einer Seheinschränkung leiden, gibt es Lösungen, die ihnen den Aufenthalt im Badezimmer erleichtern. So können Schrankfronten, Waschtisch und weitere Sanitär-Accessoires farblich abgesetzt werden. Bei an Demenz erkrankten Menschen bietet sich eine einheitliche Markierung in Rot an, da qualitative Studien zeigen, dass die Farbe Rot von ihnen am einfachsten wahrgenommen wird. "Das bedeutet eine enorme Hilfe", weiß der Experte Wahl.

Sicherheit und Unterstützung
Grundsätzlich schlägt Wahl vor, so zu planen, dass man im Bad weitgehend auf Hilfe verzichten kann - das Badezimmer ist schließlich ein intimer Ort, und es ist wichtig für das Selbstwertgefühl, sich darin frei bewegen zu können. Wenn die Lösung mit Dusche, WC und Waschtisch gefunden ist, sollten im Gehbereich und Duschinneren Haltegriffe und Sitzmöglichkeiten für die Sicherheit zum Einsatz kommen. Diese Accessoires sind jedoch auch später bei konkretem Bedarf leicht nachrüstbar. Wichtig ist es dem Badspezialisten noch zu erwähnen, dass sich ein Mehrgenerationenbad im Ausstattungsdesign nicht im Geringsten von einem Normal- oder Luxusbad unterscheidet. Eine gewisse Größe sollte das Bad jedoch haben: Ab 10 bis 12 m2 lässt sich sinnvoll planen. "Wir sehen jetzt schon, dass unser Vorschlag für das generationenüber- greifende Bad die Entscheidungsfindung erleichtert", beobachtet Harald Wahl mit seinem Beraterteam im Böblinger Showroom.

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Harald Wahl, Geschäftsführer der Wahl GmbH

Nachgefragt bei Harald Wahl, Geschäftsführer der Wahl GmbH:

Was ist bei der Planung eines Mehrgenerationenbades wichtig?

Wahl: 1. Der Raum oder die Produkte sind so zu planen, dass möglichst wenig fremde Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Im Idealfall entscheidet man sich schon frühzeitig für ein stufenlos höhenverstellbares WC.
2. Eine bodenebene Dusche für den barrierefreien Zugang, die bei Bedarf auch einer Pflegeperson Zugang bietet.
3. Eine Alternative zum klassischen WC ist das Dusch-WC mit integrierter Reinigungs- und Trocknungsfunktion. Jenseits des hygienischen Gefühls ermöglicht ein Dusch-WC den selbständigen Gang auf die Toilette auch bei eingeschränkter Beweglichkeit.

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Bunte Schrankfronten bringen nicht nur Fröhlichkeit ins Bad, sondern können auch „themenbezogen“ genutzt werden. Sie können z.B. Kindern eine bessere Orientierung bieten.
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Wichtig ist die Planung eines großzügigen Waschtisches – in der Höhe anpassbar und mit dem Rollstuhl unterfahrbar.
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Ein stufenlos höhenverstellbares, wandhängendes WC.
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Im Duschinneren kommen Haltegriffe und Sitzmöglichkeiten für die Sicherheit zum Einsatz. Diese Accessoires sind auch später bei konkretem Bedarf leicht nachrüstbar.
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Harald Wahl: „Wir empfehlen, bereits in einem frühen Stadium der Planung an den Fall der Fälle zu denken und sowohl die Dusche als auch den Waschbereich so zu gestalten, dass man auch bei temporären Gehbehinderungen und gegebenenfalls mit einer Pflegehilfe gut zurechtkommt.“ Spezielle Haltegriffe vereinfachen die Bedienung der Dusche.
 

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