Förderliche Maßnahmen

Quelle: BMK/Cajetan Perwein
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler setzt u.a. auf Photovoltaik.
Quelle: BMK/Cajetan Perwein

Die Umweltförderung im Inland (UFI) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück.

von: Redaktion

Über das wichtige Förderinstrument des Klimaschutzministeriums konnten insgesamt 7.997 Klima- und Umweltschutzmaßnahmen in österreichischen Betrieben umgesetzt werden. Insgesamt sorgen 125 Millionen Euro an Förderung durch das Klimaschutzministerium für Gesamtinvestitionen von 860 Millionen Euro. Vom Umstieg auf Erneuerbare Energien über die Abwärmenutzung bis zum Ressourcenmanagement wurden über die UFI vielfältige Maßnahmen im ganzen Land realisiert.
„Mit der Umweltförderung im Inland werden die Betriebe und Unternehmen in Österreich Jahr für Jahr umweltfreundlicher und tragen so zum Klimaschutz bei. Im gesamten vergangenen Jahr haben wir so 860 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. Das ist nicht nur ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft, sondern vor allem auch ein Paradebeispiel wie gut Klimaschutz in der Praxis funktioniert. Über den gesamten Zeitraum der Nutzungsdauer sparen wir so fast sechs Millionen Tonnen CO2“, freut sich Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.
„Die Transformation Richtung Klimaneutralität ist eine Mammutaufgabe. Es freut mich, seit diesem Jahr als Vorsitzender der UFI-Kommission diese Transformation aktiv mitzugestalten. Die erfolgreiche Arbeit der Umweltförderung im Inland beweist, dass Wirtschaft und Klimaschutz nicht getrennt gedacht werden dürfen, sondern Hand in Hand gehen. In zahlreichen Gesprächen mit großen Industrieunternehmen haben wir viele positive Signale bekommen, die zeigen, dass große Teile der Wirtschaft Umwelt- und Klimaschutz als Chance sehen“, so der Vorsitzende der UFI-Kommission, Oberösterreichs Umwelt- und Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder.
Gefördert wurde im vergangenen Jahr zum Beispiel die Ausweitung des Nahwärmenetzes in Judenburg mit einer innovativen Nutzung der Abwärme aus dem nahegelegen Zellstoffwerk in Pols. Oder die Nutzung von Energie aus dem Produktionsprozess zum Heizen des Produktionsstandortes von Berglandmilch in Wörgl. Nur zwei Projekte von vielen, die zeigen wie mit der Umweltförderung im Inland jedes Jahr der Einsatz von fossilen Rohstoffen verringert und gleichzeitig die Energieeffizienz gesteigert wird.
Die Umweltförderung im Inland sorgt bereits seit 1993 für eine treffsichere Förderung für Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz in Österreich. Sie wird laufend weiterentwickelt und an den technologischen Stand angepasst. So wird sichergesellt, dass Unternehmen immer ein attraktives und modernes Förderungsinstrument angeboten wird. Die Umweltförderung im Inland stellt damit seit Jahrzehnten ein äußerst effizientes Förderinstrument dar und wird gerade von Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Österreich sehr gut angenommen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.


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