10/2021 Sanitär

Frische Luft am stillen Örtchen

Quelle: Strobl
(v.l.): Architekt DI Ewald Viereck; Andreas Krenn, MEPA; Edith und Christian Zeilbauer, Zeilbauer Maler & ­Anstreicher; Ing. Siegfried Schöggl, Schöggl Heizungstechnik und Bad-Design Ges.m.b.H.
Quelle: Strobl

Gute Mundpropaganda von Nutzern, Architekten, Planern und Installateuren ist sicher die beste Referenz für ein erfolgreiches Produkt.

von: Manfred Strobl

Bereits vor über elf Jahren hat Architekt DI Ewald Viereck dem Unternehmer-Ehepaar Edith und Christian Zeilbauer, ­Maler und Anstreicher in St. Marein, das Air WC von MEPA vorgeschlagen. Seither wurde diese Technologie bei Zeilbauer zwei Mal im privaten Wohnhaus und zuletzt fünf Mal im neuen Firmengebäude installiert. Durch­geführt hat die Montage die Schöggl Heizungstechnik und Bad-Design Ges.m.b.H. aus St. Marein. Ing. Siegfried Schöggl, ­Geschäftsführer: „Als Installateur kann man mit dieser Technik bei vielen Kunden Aufmerksamkeit erzielen. Denn sie erfahren, dass Frischluft in der Toilette auch ohne Ventilator und offenes Fenster möglich ist. Das trägt dazu bei, in der kalten Jahreszeit Heizkosten zu reduzieren.“

Ein überzeugendes System
Die von MEPA entwickelte filterlose und wartungsfreie Air-WC-Technik basiert auf einer Abluftlösung – vergleichbar mit einer Dunstabzugshaube. Unangenehme Gerüche können sich hierbei nicht ausbreiten. Die belastete Luft wird mit Hilfe eines inte­grierten Radiallüfters direkt und vollständig über das Spülrohr abgesaugt und über die Abwasserleitung abgeführt, ohne dass Geruchsrückstände im Raum verbleiben. Das Air-WC-Element ist im sogenannten nextVIT-Vorwandsystem von MEPA in zwei ­Varianten erhältlich, nämlich mit elektro­nischer oder manueller Lüfterauslösung.

Clevere Steuerung der Abluft
Andreas Krenn, MEPA-Gebietsleiter Steiermark, Oberöstereich und Burgenland-Süd: „Während bei der elektronischen Variante die Lüfterauslösung automatisch und berührungslos mittels Personenerfassung funk­tioniert, erfolgt sie bei der manuellen Variante über einen separaten Schalter.“ In diesem Fall wird der integrierte Radiallüfter ebenfalls automatisch aktiviert. DI Ewald Viereck: „Da das System keine separate ­Entlüftungsleitung benötigt, ist es auch bei Renovierungen optimal einsetzbar.“ Vor ­allem hoher Mehraufwand bei der Montage bleibt dem ausführenden Installteur erspart. Das werkseitig mit dem UP-Spülkasten ­Sanicontrol A31 komplett ausgestattete Air-WC-Vorwandelement, mit einer Bauhöhe von 120 cm, wird ebenso einfach und mit den gleichen Handgriffen montiert wie ein Standard-Vorwandelement.

Besonders einfache Montage 
Hinzu kommen lediglich drei weitere kleine Arbeitsschritte: Erstens der Anschluss des Abzweigs, der mit der Abluftleitung verbunden wird. Da ein spezielles Rohranschluss-Set zum Lieferumfang gehört, ist dies nicht mehr als ein Routineakt, für den der Installateur nur wenige Minuten benötigt. Zweitens die Einrichtung der 230-Volt-Elektrik mit dem Anschluss des im UP-Spülkasten anschlussfertig vorinstallierten Netzgeräts und die Anbringung eines Aus-/Wechselschalters beim Einsatz der manuellen ­Lüftersteuerung.
Das Air-WC-Element ist zudem mit vielen handelsüblichen Dusch-WCs kombinierbar, sofern die entsprechende Keramik mit der MEPA-Geruchsabsaugung kompatibel ist. Interessant ist auch die elektronische Betätigungsplatte Zero Lumo mit Zwei-Mengen-Technik. Das System kommt ganz ohne mechanische Tasten aus. Zusätzlich kann auch die im Air WC integrierte Geruchs­absaugung gesteuert werden. Die elegante Glasoberfläche besticht mit strahlenden Lichtakzenten.

Beratung dennoch erforderlich
Trotz zahlreicher Vorteile ist die WC-Geruchsabsaugung natürlich kein Selbstläufer. Auch weil sie den meisten Endkunden gar nicht geläufig ist. Beratungsaktive Installateure, die den attraktiven Zusatznutzen ­geruchsfreier WCs überzeugend erklären, haben ohne Frage die Nase vorn. Denn egal ob es sich um einen Neubau oder eine Badmodernisierung handelt – gerade Privat­kunden sind oft überfordert und übersehen häufig Dinge, die im Anforderungskatalog an ein perfektes Bad eigentlich enthalten sein sollten. Gerade wenn es um das persönliche Wohlbefinden geht, sind sie in der ­Regel sehr dankbar für Ratschläge am letzten Stand der Sanitärtechnik.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch ab Seite 22 der aktuellen Ausgabe 10/2021!

 


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