12/2012 Installationstechnik
Egal ob Pistenfahrer, Tourengeher oder Anhänger der Hüttengaudi: Speziell der Wintertourismus (im Bild: Sölden im Ötztal) stellt die Beherbergungs-betriebe vor große Herausforderungen, was die ausreichende Bereitstellung von ökonomisch zubereitetem Warmwasser zu Spitzenzeiten anbelangt. Foto: Ötztal Tourismus (Isidor Nösig, Ernst Lorenzi, G.E.)

Frischwasser für Spitzenzeiten

Bei stark schwankenden Schüttleistungen und großen Frischwasser­stationen ist die Aufteilung der Maximalschüttleistung eine leistungs- und energietechnisch sinnvolle Lösung.

In einem Tourismusbetrieb ist die Abdeckung der Warmwasserversorgung bei Vollbelegung ein wesentliches Wohlfühlkriterium für den Gast. Folglich wird in der Praxis an der Stelle nicht gespart. Daher werden häufig entsprechend groß dimensionierte Frischwasserstationen verbaut. Vor allem in den Schiregionen, in denen wirklich alle Gäste annähernd zur gleichen Zeit, nämlich zu der kritischen Zeit unmittelbar nach Liftschluss, ins Zimmer und zur Dusche strömen, bedarf es der größeren Frischwasserstationen. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie etwa in in Sölden, Ischgl oder St. Anton – da geht’s ja zuerst zum AprèSki. Und je nach Standfestigkeit der Gäste verteilt sich die Rückkehr ins Zimmer und der Warmwasserbedarf in den Duschen über den Nachmittag und Abend – bis in die Nacht hinein ...

Maximalbedarf bringt Überdimensionierung
Zum Leidwesen sowohl der Hoteliers als auch der Techniker ist in Österreich nur in Ausnahmefällen mit Vollauslastung an 365 Tagen im Jahr zu rechnen. Das führt dazu, dass das für die Hochsaison ausgelegte Frischwassermodul in den Neben­saisonzeiten an sich viel zu groß ist. Ein Faktum, dass sich nicht unbedingt positiv auf die Energieeffizienz des Systems auswirkt. 
Natürlich kann mittels Drehzahlregelung der Pufferpumpe und/oder thermohydraulischer Anpassung der Pufferwassermenge die Frischwasserstation an die „Zwischensaisonschüttleistung“ angepasst werden. Aber, wie wir alle wissen, das „Runtermodulieren“ der Leistung hat seinen Preis – und auch seine Leistungsgrenzen. 

Schütt eins, nimm zwei!
Eine leistungs- und somit energietechnisch sinnvolle Lösung für diese Problemstellung ist die Aufteilung der Maximalschüttleistung auf zwei voneinander unabhängig arbeitenden Frischwasserstationen: Statt einer Station mit z. B. 100 Liter Schüttleistung pro Minute kommen zwei Stationen zum Einsatz. Ob die Aufteilung exakt in 2 x 50-Liter-Stationen oder in einem anderen Verhältnis erfolgt, das entscheidet die Situation vor Ort. Die Stationen werden parallel betrieben. Eine Station fungiert als Grundlaststation. Die zweite schaltet sich nur in der Spitze dazu. Die Zu- & Abschaltung der „Spitzenlaststation“ lässt sich völlig unkompliziert, weil rein hydraulisch, gestalten. 

Den gesamten Fachbeitrag finden Sie in der aktuellen Ausgabe ab S. 62.


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