1-2/2013 Sanitär
Bathroom Bubble Foto: Photo: Constantin Meyer; VDS, Messe Frankfurt Exhibition GmbH

ISH 2013 zeigt die Badtrends

„Bathroom Bubble“, „Busy Bathroom“ und „Bathroom (R)Evolution“ erfüllen Konsumentenbedürfnisse von morgen.

Zur ISH 2013 werden im Trendforum „Pop up my Bathroom“ die Bad-Trends für 2013/14 vorgestellt. Die Trendplattform betrachtet sowohl die praktizierten als auch die noch unerfüllten Bedürfnisse von Badnutzern und entwickelt davon ausgehend unterschiedliche Badtypen, die künftigen Nutzeranforderungen gerecht werden sollen. 
„Pop up my Bathroom“ begleitet seit vier Jahren im Auftrag der Messe Frankfurt und der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) die Trends im Bad-Design und untersucht deren Entwicklungspotenziale. Der aktuelle Trend-Report zeigt, dass die Verhaltensweisen, Erwartungen und Wünsche der Nutzer bestimmten Mustern zugeordnet werden können. 
Daraus leitet sich die Entwicklung dreier Badtypen ab: „Bath­room Bubble“, „Busy Bathroom“ und „Bathroom (R)Evolution“. Bei der ISH vom 12. bis 16. März 2013 in Frankfurt werden die drei Badtypen in aufwändigen Trendinszenierungen vorgestellt.
Zum einen wird das Badezimmer mehr denn je als Rückzugsort für Regeneration, Ich-Erleben und kreative Freiräume benötigt. Aber auch die Gegenbewegung wird künftig wieder eine stärkere Rolle spielen: Das Bad wird durch seine intimen, auch als Gemeinschaftsrituale erlebten Funktionen als familiärer und geselliger Treffpunkt wiederentdeckt. Drittens wächst in der Gesellschaft der Wunsch nach Sicherheit, Individualisierbarkeit und der Verfügbarkeit von Informationen und Medien. Die Wohnung und insbesondere das Badezimmer werden zum Kokon, der auf die Bedürfnisse des Bewohners zugeschneidert ist wie die ergonomisch geformte Badewanne.

Bedürfnisse
Bei den Trends von „Pop up my Bathroom“ handelt es sich nicht um Einrichtungstrends im üblichen, modeorientierten Sinn, sondern um die Charakterisierung eines Prozesses. Die drei Trends verdichten die langfristigen Entwicklungen zu einer groben Richtungsangabe künftiger Badplanung. Das Konzept differenziert dabei nach dem funktionalen Schwerpunkt des Bades und fragt nach den Konsequenzen für den Raumtyp, die Ausstattung, den Stil und die Nutzung.
„Bei der Analyse der Bedürfnisse ging es weniger darum, was die Menschen heute im Bad alles machen und wie sie ihr Bad stylen, als darum, was sie tun könnten. Wir wollen den Konsumenten und den Badplanern Mut machen, Wünsche zu artikulieren bzw. auch mal andere Lösungsangebote zu machen“, betont Jens Wischmann, Geschäftsführer der VDS. Er kann sich dabei auf die Ergebnisse einer von der Gesellschaft für Konsumforschung GfK durchgeführten Umfrage im Auftrag der VDS stützen. 
Demnach wird der Wohnbereich Badezimmer für 16 Prozent der Befragten wichtiger bzw. viel wichtiger werden und ist damit im Bedeutungszuwachs höchstens noch mit Küche (15 Prozent) und Wohnzimmer (16 Prozent) vergleichbar. Hierbei ist den Menschen die uneingeschränkte Nutzung im Alter (81 Prozent) und der Wohlfühlfaktor (76 Prozent) im Bad besonders wichtig.

Alle drei Trends sind in der aktuellen Ausgabe ab S. 60 nachzulesen.


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