10_2019 Sanitär

Komfort und Sicherheit für jeden Lebensabschnitt

Hansgrohe
Die Unica-Comfort-Brausestange sorgt für sicheren Halt in der Dusche.
Hansgrohe

Altern bringt Veränderungen mit sich. Die Mobilität nimmt ab und scheinbar einfache Bewegungen fallen immer schwerer. Intelligente Duschkonzepte helfen und machen das Duschen in jeder Lebensphase zu einem erholenden Erlebnis – wir sprachen darüber mit Hansgrohe-Österreich-Geschäftsführer Christian Tröger.

von: Martin Pechal

Duschen auf Bodenhöhe ermöglichen ein barrierefreies Einsteigen. Rutschhemmende Böden und Möglichkeiten zum Festhalten beim Einsteigen in die Dusche tragen zusätzlich zur Stabilität bei der Körperpflege bei – „Der österreichische Installateur“ wollte von Christian Tröger, Geschäftsführer von Hansgrohe Österreich, wissen, welche Möglichkeiten es noch gibt.

Wie hat sich die Wahrnehmung von „Barrierefreiheit“ in den letzten Jahren geändert?
TRÖGER: Mit einer alternden Gesellschaft spüren wir natürlich den damit einhergehenden Trend zu barrierefreien Bädern. Als Erstes kommen meist ebenerdige Duschen, der Wegfall von Badewannen in den Sinn, aber auch im Armaturen-, Brausen- und Accessoire-Geschäft gibt es Wege, diesen Trend aufzugreifen. Barrierefrei im Hause Hansgrohe bedeutet, schon im Produktentwicklungsprozess die Funktionalität in den Vordergrund zu stellen und den Gedanken an simple Produktsteuerung in das Design zu tragen (Stichwort Symbolik z. B. oder mechanische Steuerung).

Welche Produkte waren für Hansgrohe die wichtigsten Produkte auf diesem Weg?
TRÖGER: Die Select-Technologie aus dem Hause Hansgrohe hat uns schon sehr früh Erfolge in Sachen Barrierefreiheit gebracht. Steuerung auf Knopfdruck, ein schlankes, zurückhaltendes Design, großflächige Steuerelemente mit einer klaren Symbolik, die man auch im Alter noch bedienen und erkennen kann – das alles bedeutet für uns barrierefreies Waschen und Duschen. Diese Technologie werden wir auch weiter entwickeln und ausbauen bzw. werden wir sie auch in Zukunft in unseren Produkten für Bad und Küche sehen.

Wo geht die Reise hin? Was werden die nächsten Schritte in Sachen Produktentwicklung sein? Sind z. B. Kooperationen mit Industriepartnern angedacht?
TRÖGER: Barrierefrei bedeutet für uns auch die digitale Sprachsteuerung – nicht nur in der Küche, auch im Bad. Das ist nicht unsere Kernkompetenz und deshalb gilt es, sich für unser digitales Produktsortiment Partner ins Boot zu holen, mit denen wir unsere Ideen umsetzen können. Das haben wir auf der ISH in Frankfurt schon gezeigt und das werden wir mit unserem InnoLab-Team in Schramberg im Schwarzwald auch weiter umsetzen. Im Schwarzwald stehen die Uhren nicht still – wir sind uns sehr bewusst, was die Anforderungen unserer alternden Gesellschaft sind, und möchten diesen in gewohnter Hansgrohe-Manier, nämlich mit Innovationen, bester Gestaltung und hochwertiger Qualität sowie Funktionalität, entgegenkommen.

Welche Möglichkeiten bringt das Thema für das Fachhandwerk?
TRÖGER: Wir möchten dem Fachhandwerk die Möglichkeit geben, über das digitale Produktportfolio aus unserem Haus einen Mehrwert für ihre Kunden zu präsentieren. Wir möchten Installateure qualifizieren und schulen, diese Produkte zu empfehlen und einzubauen. Das ist nicht von heute auf morgen getan: ganz im Gegenteil. Die Branche ist gerade im Umbruch – das digitale Zeitalter hält nach der Küche und dem Wohnzimmer nun auch Einzug in das Badezimmer. Das erfordert erhöhte Beratung vom Fachpartner und die Qualifikation, digitale Produkte zu verbauen. Ein digitales Duschsystem wird man sich nicht im Internet bestellen und einbauen: RainTunes von Hansgrohe wird ausschließlich über qualifizierte Fachpartner zu beziehen sein.

Lesen Sie das ungekürzte Interview auf Seite 28 in der aktuellen Ausgabe 10/2019

 


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