Neue B2B-Plattform für technische Gebäudeausrüstung

Mag. (FH) Tina Kirchweger (Messehallen-Konzeption) mit dem projektzuständigen Category Manager bei Reed Exhibitions, Markus Reingrabner. Credit: Reed Exhibitions/Christian Husar

Die Messe Wien präsentierte am 30.11. ein neues Veranstaltungskonzept: Die BTA – Building Technology Austria – nimmt alle Akteure der Value Chain ins Visier.

von: Redaktion

Die "BTA Building Technology Austria" wird ein Hybrid aus Kongress, Messe und Networking-Event sein und an zwei Tagen, am 12. und 13. September 2018, in der Messe Wien (Halle D) zum ersten Mal stattfinden. Damit hat Reed Exhibitions seine Ankündigung wahr gemacht, eine völlig neu konzipierte Plattform zu setzen, die dem Wunsch der Industrie nach einem starken jährlichen B2B-Format in Wien nachkommt. Denn die Tatsache, dass ein großer Anteil des österreichischen Marktvolumens im Objekt- und Großprojektbereich auf die Bundeshauptstadt entfällt und die BTA exakt auf dieses Segment der Baubranche abzielt, macht Wien zum idealen Veranstaltungsort.

Gesamthafter und interdisziplinärer Ansatz
"Das Informationsangebot der neuen Plattform behandelt die Top-Themen der Technischen Gebäudeausrüstung im Kontext mit dem Ansatz der integralen Gebäudeplanung. Im Fokus steht die Vernetzung der Interessenspartner entlang der Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft. Somit sind Fachbesucher aus allen Bereichen des Bausektors angesprochen", skizziert der projektzuständige Category Manager bei Reed Exhibitions, Markus Reingrabner, die Ausrichtung der BTA Building Technology Austria. "Sie geht damit mit einer gesamthaften und interdisziplinären Konzeption an den Start, die es als Fachmesseformat bis dato in Österreich nicht gibt. Übergeordnetes Ziel ist es, als Informations- und Kommunikationsplattform den fachlichen Dialog zwischen den Stakeholdern von Bauprojekten zu fördern und damit deren wirtschaftlichen Erfolg und Nachhaltigkeit positiv zu beeinflussen. Denn die Lebenszykluskosten eines Gebäudes im Objektbereich teilen sich zum geringeren Teil auf Errichtungskosten und zum überwiegenden Teil auf Instandhaltungskosten auf. "Es liegt auf der Hand", so Reingrabner, "dass sich die frühzeitige Berücksichtigung der Anforderungen von bauausführenden Unternehmen und Instandhaltung während der Planungsphase direkt auf die späteren Betriebskosten und somit auf den wirtschaftlichen Erfolg von Nutzern, Betreibern und Investoren auswirken".

Breites Fachbesucher- und Ausstellerspektrum
Aus diesem Konzeptansatz ergeben sich als Fachbesucher-Zielgruppen im Investitionsbereich Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Genossenschaften, Unternehmen, Bauträger, Immobilienentwickler und private Investoren, während sich das Thema Planen naturgemäß an Planungsbüros, Architekten, Zivilingenieure, technische Universitäten und Fachhochschulen richtet. Der Komplex Bauen ist an Bauunternehmen, Generalunternehmer, Baumeister sowie Bau- und Baunebengewerbe adressiert; für den Bereich Instandhaltung kommen vor allem Facility Management, Hausverwaltungen, Energieversorger und Rauchfangkehrer in Frage. Diesem Fachpublikum werden Unternehmen aus dem gesamten Spartenspektrum der Gebäudetechnik ihre neuesten Produkte, Dienstleistungen und Lösungen präsentieren. Vor allem Gebäudeautomation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Kommunikations- und Netzwerktechnik, Elektrotechnik, Lichttechnik, Heizungstechnik, Lüftungs-, Klima und Kältetechnik, Sanitär- und Installationstechnik, Wassertechnik, Hygienetechnik, Sicherheitstechnik, Brandschutz und Fördertechnik. Ein wichtiges Ausstellungssegment bildet der Bereich IT-Solutions mit Softwarelösungen, CAD-Systemen, Mixed Reality, IT Security und BIM - Building Information Modeling Solutions.

Top-Player, Contentprogramm und Networking
Die Neuheiten und Angebote aus diesen Bereichen sollen rund 120 ausgewählte, repräsentative Unternehmen, also Top Player aus allen Bereichen der Gebäudetechnik präsentieren. Der Ausstellungsteil wird dabei einheitlich gestaltet und entsprechend den technischen Disziplinen der Gebäudetechnik strukturiert sein. Das Vortrags- und Informationsangebot wird gemeinsam mit Vertretern aus der Fachbesucherschaft gestaltet werden und topaktuelle Branchenthemen behandeln, wofür im OG der Halle D, welches visuell mit der Halle verbunden ist, ein großzügiger Interaktionsbereich gestaltet wird. Dort ist auch das BTA Lab angesiedelt, wo sich Fachbesucher über ausgewählte Projekte informieren, aktiv an Diskussionen beteiligen und gemeinsam kreative Lösungskonzepte zu klassischen Problemfeldern der Branche entwickeln können. Das anspruchsvolle Contentprogramm wird in Form von Vorträgen, Panels und Break Out Sessions mit Akteuren aus allen Phasen der Value Chain ein wesentliches Element der BTA bilden; für den persönlichen Austausch wird es Kommunikationsflächen geben. Ergänzend bietet ein After Business Event am Abend des ersten Messetages den idealen Rahmen für umfassendes Networking.


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