5/2013 Sanitär
Vorwandinstallationen sollten mit geeigneten Montagesystemen ausgeführt werden. Nur dann ist gewährleistet, dass die Norm eingehalten wird. Foto: Geberit

Normgerecht in jeder Hinsicht

Die Norm ÖN B 3415 fordert, dass der Einbau von Sanitärausstattungen mit systemgerechten Montageelementen erfolgen muss.

Die Norm ÖN B 3415 „Gipskartonplatten-Systeme – Regeln für die Planung und Verarbeitung“, die bereits seit dem Vorjahr in Kraft ist –, beinhaltet ganz klare Aussagen und Richtlinien für die Montage von Sanitärausstattungen. Die Nichtbeachtung kann im Schadensfall unangenehme Folgen haben.
Die seit dem Vorjahr gültige Norm fordert, dass der Einbau von Sanitärausstattungen mit systemgerechten Montageelementen erfolgen muss. Das gilt nicht nur für wandhängende WCs und Bidets, Waschtische und Boiler, die aufgrund der Ausladung und des Gewichtes mit entsprechenden Tragelementen befestigt werden müssen. Auch Haltegriffe oder z. B. Einbaukästen für UP-Armaturen müssen mit den dafür geeigneten Montageelementen (d. h. vom Hersteller empfohlen) verdrehsicher an der Unterkonstruktion befestigt werden.
Weiters sind wandhängende Bidets, WC-Schalen sowie Stützgriffe und Klappsitze für barrierefreie Ausstattung grundsätzlich an U-Aussteifungsprofilen mit 2 mm Nennblechdicke zu befestigen. Grundsätzlich schreibt die Norm vor, dass Systeme mit doppelter Beplankung (mindestens 2 x 12,5 mm) vorzusehen sind.

„Pfusch“-Lösungen nicht normgerecht

Damit ist die Zeit der „Pfusch“-Lösungen im Trockenbau vorbei, wo Keramiken für WC und Waschtisch an Holzplatten, Schaltafeln und allem, was auf der Baustelle zu finden war, montiert wurden. Solche Lösungen sind seit langem nicht normgerecht. Wenn die Sanitärinstallation trotzdem auf diese Weise erfolgt, besteht laut Norm eine zwingende Hinweispflicht. Planer, Architekt oder Bauaufsicht müssen vom Ausführenden ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht werden. Und verantwortungsvolle Planer, Architekten oder Bauherren werden solche Lösungen wohl kaum akzeptieren.

Abstimmung im Vorfeld ist nötig

Die neuen Regelungen machen eine genaue Abstimmung zwischen dem Planer, dem Ausführenden und dem Innenausbauer nötig. Bereits vor Beginn der Trockenbauarbeiten müssen alle Sanitär-Installationen genau festgelegt werden. Nur dann ist der Trockenbauer in der Lage, die Unterkonstruktion entsprechend vorzubereiten und improvisierte Lösungen zu vermeiden.
Mit den Installationselementen von Duofix, Sanbloc und Huter ist für alle Installationsaufgaben im Trockenbau die normgerechte Lösung zur Hand. Die eingesetzten Holzplatten für die Montage von Haltegriffen o. Ä. erfüllen alle geltenden Normen und sind wasserfest verleimt. Für jede Einbausituation bietet Geberit mit Duofix und Huter das richtige Montageelement bzw. die nötigen Montagehilfen in Form von Elementen und Traversen an. Alle Montageelemente  halten mindestens den von der Norm geforderten Belastungen stand.

Lesen Sie den gesamten Fachartikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 30.


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