Fertig geradelt

Quelle: Luiza Puiu
passathon Tour mit der GBS Summer School in der Seestadt Aspern.
Quelle: Luiza Puiu

18.000 Klimaprojekte wurden auf 65.000 km mit Rad erkundet.

von: Redaktion

Nach sechs Monaten kann der passathon 2021 – RACE FOR FUTURE eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen. 18.000 passathon-Leuchttürme wurden von 900 Teilnehmern auf 65.000 km mit dem Rad entdeckt. In 200 Orten zeigten die 540 klimaschonensten Gebäude Österreichs eindrucksvoll wie die Klimaneutralität bis 2040 bei Gebäuden umgesetzt werden kann. Zusammen sparen sie 8.192 GWh Primärenergie in 40 Jahren gegenüber konventionellen Bauten ein – so viel wie acht Donaukraftwerke pro Jahr erzeugen. 

So viel Leuchtturmobjekte und Routen wie noch nie
Auf 26 Routenvorschlägen waren 540 passathon-Leuchtturmobjekte in allen neun Bundesländern auf einer netto Gesamtradstrecke von 1.841 km mit 15.400 Höhenmetern (bergauf) über einen Zeitraum von sechs Monaten von 16. April bis 16. Oktober für die Bevölkerung zu erkunden. Mit diesem weltweit größte Outdoor-Event für klimagerechtes Bauen und Sanieren stellt Österreich seine weltweite Vorreiterrolle unter Beweis. 

Höchste Zeit, dass diese Leuchtturmobjekte Schule machen!
Wie entscheidend es im Gebäudesektor ist, auf höchste Energieeffizienz und Erneuerbare Energien gemeinsam zu setzen machen die nachstehenden Fakten deutlich. Die beim passathon gezeigten Leuchtturmobjekte sind mit ihren energetischen Standards für alle Einkommensschichten leistbar, bei sämtlichen Gebäudenutzungen umsetzbar und leisten nachhaltig einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz und die dringend notwendige Energiewende.
Selbst im Jahr 2021 ist mit dem Inkrafttreten des NZEB (Nearly-Zero-Energy-Building) in der gesamten EU die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit noch immer keine Selbstverständlichkeit und stellen die gezeigten passathon-Leuchttürme noch immer bewährten Pioniercharakter dar – selbst nach 25 Jahren! Die 2021 aktuell gültigen Bauordnungen in Österreich wie auch die OIB Richtlinie 6 lassen noch immer einen bis zum Fünffachen höheren Energiebedarf für Neubauten und umfassende Sanierungen zu, als diese 540 passathon-Leuchtturmobjekte als leuchtende Vorbilder den Stand der Technik seit langem unter Beweis stellen.
Zusammen sparen die 540 Objekte mit einer Energiebezugsfläche von 1,57 Millionen Quadratmetern ganze 8,192 TWh Terrawattstunden (8,192 Mrd. kWh) an Primärenergie über 40 Jahre gegenüber dem Baustandard ein. Dies entspricht der Jahresleistung von 8 Donaukraftwerken á la Freudenau. Höchste Zeit, dass diese Leuchtturmobjekte Schule machen! So soll dieser Baustandard im Neubau sofort als Mindeststandard übernommen werden. In der Altbausanierung soll neben der Steigerung der Sanierungsrate vor allem auf eine Energieeinsparung von rund 80 Prozent bei gleichzeitiger Umstellung auf erneuerbare Energie mit einer entsprechend dotierten Förderung Wert gelegt werden. Dann könnte speziell die sehr herausfordernde Wärmewende noch bis 2040 geschafft werden.
Ein sehr genaues Bild von den klimaschonenden Objekten machte sich der Sieger, Christian Rettenbacher aus Salzburg, der als einziger Teilnehmer alle 540 passathon-Leuchttürme erradelt hat. Schon im Frühjahr hat er bei nur 3 °C gleich Arlbergpass, Silvretta Hochalpen-Straße und das Große Walsertal in nur 1 ½ Tagen bewältigt. Den zweiten Platz ergatterte Brigitte Rafael aus Wien mit 221 Leuchttürmen am allerletzten Tag, dicht gefolgt von den Vorarlbergern Marina Kessler-Keusch und ihrem Mann Johann Keusch, der trotz Handicap mit seinem Liege-Dreirad unterwegs ist, die beide je 215 Objekte abgeradelt haben. Gleich drei fünfte Plätze belegten mit je 207 Leuchttürmen Gabriele Hlavac aus Niederösterreich, Jakob Stefan aus Oberösterreich und Bernhard Müller aus Vorarlberg. Achte PASSATHON TROPHY GOLD Gewinnerin ist Lisa-Maria König aus Vorarlberg mit 201 erradelten Leuchttürmen.  Insgesamt haben sich 27 Teilnehmer die begehrte PASSATHON TROPHY 2021 in GOLD und SILBER gesichert. 


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