Steigendes Auftragsvolumen und dynamischer Datenstrom

Quelle: Foto Fischer
Gemeinsam im Team werden neue Prozesse erarbeitet und bestehende umgesetzt. Die Claims Cost Database ist ein Produkt daraus.
Quelle: Foto Fischer

Die Unwetterschadensituation im Jahr 2022 hat sich bei faircheck und der österreichischen Versicherungswirtschaft anders verhalten als im Extremschadenjahr 2021.

von: Redaktion

Waren es im Juni und Juli des Vorjahres in erster Linie geballte Hagelunwetter am Alpennordrand (Oberösterreich, nördliches Niederösterreich), die die Versicherer und Schadenregulierungs-Experten an den oberen Rand ihrer Leistungskapazität brachten, so sind es im heurigen Jahr über den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein verteilte Unwetter mit Starkregen und dadurch ausgelöste Überschwemmungen. Die verschiedenen Regionen in Österreich waren betroffen, insbesondere Regionen in den Bundesländern Vorarlberg, Kärnten und Steiermark. Das Auftragsvolumen hat sich noch mal gesteigert und ein angepasster Massenschadenprozess ermöglichte die Abwicklung in Kapazitätsspitzenzeiten.
„Trotz eines um 10 % gesteigerten Auftragsvolumens in der heurigen Hochsaison gegenüber dem Extremschadenjahr 2021 hat sich die durchschnittliche Durchlaufzeit vom Auftrag zum Berichtsversand um einen Tag auf weniger als 2 Wochen verkürzt. Wir glauben, dass die Transparenz der Kommunikation über etwaige Verzögerungen geschätzt wird und auf Verständnis stößt, wenn es aufgrund des angepassten Massenschadenprozesses gelingt, dennoch verlässlich, kompetent und qualitativ hochwertig die Berichte an die Auftraggeber zu liefern“, so Christoph Heißenberger, CEO faircheck.

faircheck-Kalkulationsdatenbank heiß begehrt
Neben der Auftragsmenge sind die für faircheck tätigen Schadenregulierungs-Experten bzw. Sachverständigen auch in der Bewertung der Schadenhöhe gefordert. Die hohe Dynamik in den Märkten für Rohstoffe, Material, Energie und Arbeit hält die Branche in Atem. So hat sich im Zweijahresvergleich der Baupreisindex Wohnhaus- und Siedlungsbau um 23,6 % erhöht (Quelle: Statistik Austria). In der Kalkulationsdatenbank von faircheck, die in der permanent überarbeiteten fairApp Web hinterlegt und von den Schadenexperten im Prozess zur Kalkulation genutzt wird, passieren täglich Preisanpassungen auf die jeweilige Region bezogen. Mit dieser Datengrundlage kann über den Tellerrand hinausgedacht werden.

Claims Cost Database enthüllt Datengold
Seit über 10 Jahren werden bei faircheck aus mehr als 120.000 Schadenfällen anonymisiert Daten hinterlegt, woraus Werte gezogen werden können. Dazu werden Medianwerten und Boxplots, das sind Datenkongregationen, genutzt, um Ausreißer möglichst auszuschließen. Schadenfälle können auf Gemeindeebene heruntergebrochen werden. Es wird nach Anzahl der Fälle und Schadenkosten unterschieden. Eine Filterung nach Schadenexperten, Versicherung, Sanierer, Schadenarten und auch nach Gewerken ist möglich, wodurch Auswertungen nach unterschiedlichen Kriterien gemacht werden können. „Die Daten können hervorragend zur Tarifgestaltung und Plausibilisierung in der Schadenauswertung sowie Evaluierung von Kostenvoranschlägen und Rechnungen genutzt werden“, so Eva Kasper, CEO faircheck.


Das könnte Sie auch interessieren

Quelle: Bio Gartenbaubetrieb Rankers GmbH, Straelen

TurbuFlexS-ThermTube von Schräder erhöht die Heizungseffizienz im Bio-Gartenbaubetrieb.

 

Weiterlesen
Fotos: Ziehl-Abegg 

Die HR Excellence Awards zeichnen herausragende Leistungen zukunftsfähiger Personalarbeit aus – Ziehl-Abegg belegt in der Rubrik Employer Branding den…

Weiterlesen
Quelle: August Brötje GmbH, Rastede

Kaum eine Warmwasserquelle ist so umweltfreundlich wie eine Trinkwasser-Wärmepumpe. Die BTW S 250 B nutzt die Energiereservoirs der Raumluft und…

Weiterlesen
Quelle: Allianz für Grünes Gas/Ludwig Schedl

Grünes Gas als Alternative zu fossilem Gas könnte Österreichs Haushalten 80 Milliarden Euro sparen. Die Allianz Grünes Gas fordert daher den raschen…

Weiterlesen
Quelle: © Solar Promotion GmbH

Die Innovationsplattform The smarter E präsentiert Technologien, Lösungen und Geschäftsmodelle für die neue Energiewelt und zeichnet die Besten ihres…

Weiterlesen

Schüler der HBLA Ursprung in Elixhausen bei Salzburg haben eine senkrechte Photovoltaikanlage getestet, auf der kein Schnee liegen bleibt.

Weiterlesen
Quelle: Ideal Standard GmbH

In der deutschen Hauptverwaltung von Covivio modernisierte die Abteilung Zentrale Bautechnik des Konzerns in Zusammenarbeit mit Ideal Standard die…

Weiterlesen
Alle Bilder: Vitramo GmbH, Tauberbischofsheim

Als Pionier der Branche unterstützt Vitramo, der süddeutsche Hersteller elektrischer Direktheizsysteme, ab sofort die digitale Planung der technischen…

Weiterlesen
Quelle: Caritas Gruft Winterpaket – Karl Markovics / Foto © Christoph Meissner

Reflex Austria und die Frauenthal Handel Gruppe greifen dem Christkind unter die Arme.

Weiterlesen
Bilder: Daikin Central Europe

Wie Klimaanlagen eine Schlüsselrolle bei der Senkung des Gasverbrauchs im Winter spielen können.

Weiterlesen

Schon gehört?

Frauenthal Expo / mission2skills Tag 1 & 2

Der Holzhausen-Podcast für das Magazin "Der österreichische Installateur" in Kooperation mit ORF-Moderatorin Julia Schütze.

Wenn Sie externe Inhalte von w.soundcloud.com aktivieren, werden Daten automatisiert an diesen Anbieter übertragen.

Abonnement und Mediadaten

Sie wollen die führende österreichische Fachzeitschrift kennen lernen?
Sie wollen sich über Erscheinungstermine, Schwerpunkte und Werbemöglichkeiten informieren?

Hier sind Sie richtig.  

AbonnEment

Mediadaten

Termine

Technik für Badgestalter und -verkäufer

Datum: 01. Februar 2023 bis 02. Februar 2023
Ort: Meißen

Das Duravit-Bad auf einen Blick

Datum: 08. Februar 2023 bis 09. Februar 2023
Ort: Meißen

Gebäude.Energie.Technik

Datum: 10. Februar 2023 bis 12. Februar 2023
Ort: Freiburg

Das Duravit-Bad auf einen Blick

Datum: 01. März 2023 bis 02. März 2023
Ort: Hornberg

Mehr Termine

Anmeldung zum Newsletter

Herr / Mr  Frau / Mrs