5a/2021 Sanitär

WCs für eine bessere Hygiene

Quelle /alle Fotos: Toto
Das WC RP von TOTO ist vom Facharzt für Hygiene Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow begutachtet und im Klinikum Darmstadt in 53 Patientenzimmern eingesetzt worden. Es verfügt, wie alle TOTO-WCs, über eine kreisende Spülung.
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TOTO-WCs verfügen über spezielle Hygienetechniken und eignen sich dadurch auch zur Infektionsprävention. So wurde im Neubau des Klinikums Darmstadt das neue Modell-WC RP eingesetzt.

von: Martin Pechal

Krankenhäuser stehen in der gegenwärtigen Situation vor großen Pro­blemen. Nicht nur Covid-19-Erreger, auch Multi Resistente Erreger (MRE), sind nur in den Griff zu bekommen, wenn auf einen hohen Hygienestandard geachtet wird. In diesem Zusammenhang ist u. a. die Ausstattung der Toiletten in den Fokus gerückt, mit der sich auch der Facharzt für Hygiene, Prof. Dr. Klaus Dieter Zastrow, ­befasst. Unter anderem hat der Experte das WC-Modell RP des japanischen Herstellers TOTO begutachtet, das im Klinikum Darmstadt in 53 Patientenzimmern zum Einsatz kommt. Eine der Hygienetechnologien, die das WC RP – wie alle TOTO-WCs – inte­griert, ist die kreisende Spülung. Die Ver­breitung u. a. von multirestitenten, gram-negativen Erregern bezeichnet Prof. Dr. Zastrow bei der Nutzung eines WCs mit TOTO-Technologie als „nahezu ausgeschlossen“.
Im Neubau des Klinikums Darmstadt, der im Januar 2021 eröffnet wurde, dürfen sich die Patienten wohlfühlen. Als einziger kommunaler Maximalversorger in Südhessen, u. a. mit einem von der Deutschen Krebs­gesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrum und einer Geburtsklink mit Perinatalzentrum Level-I, bietet das Klinikum einige Besonderheiten: So legt die Leitung Wert darauf, dass die Klinik „Hotelcharakter“ hat. Patienten sollen für einen Moment ­vergessen können, dass sie sich in einem Krankenhaus befinden. Insbesondere in den Wahlleistungszimmern spiegelt sich dieser Anspruch wider. In diesen Räumen entschied sich die Klinikleitung dafür, den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention vom RKI (KRINKO) zu folgen und im Badezimmer spülrandlose WCs einzusetzen. Die Wahl fiel auf das WC RP von TOTO.

Hygienekommission empfiehlt spülrandlose WC-Keramik
Im März 2020 veröffentlichte die KRINKO neue Empfehlungen bezüglich der Hygiene in medizinischen Einrichtungen und betrachtet dabei den Sanitärbereich in Krankenhäusern kritisch. Eine Schwachstelle bieten hier WCs mit einem normalen Spülrand. Denn die Spülränder, vor allem deren Unterseiten, bieten laut Untersuchungen für MRE geradezu ideale Bedingungen und entwickeln sich zu einer Art Keim-Reservoir. Außerdem entstehen bei der Betätigung der Wasserspülung durch Turbulenzen Spritzer sowie Aerosole, welche die direkte Umgebung verunreinigen können. Besonders ­kritisch sind dabei die Aerosole, die entweder Keime aus dem Spülbeckenrand oder aus der menschlichen Defäkation im Raum verteilen können. Dies ist Grund genug für die Kommission, der Gestaltung der WCs im Sinne der Prävention eine hohe Dringlichkeit zuzuweisen und spülrandlose WCs zu empfehlen, die das Infektionsrisiko nachweislich mindern können. Außerdem empfiehlt die KRINKO, beim Betätigen der Spülung den Deckel zu schließen, um Umgebungskon­tamination zu verhindern.

Das neue TOTO-WC RP im Hygienetest
Dass sich spülrandlose WC-Keramiken zusammen mit einer speziellen kreisenden Spültechnik – TOTO bezeichnet diese als TORNADO FLUSH – zur Infektionsprävention in Gesundheitseinrichtungen eignen, bestätigt auch der Hygienespezialist Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow. Im Rahmen eines Tests hat er kon­ventionelle WCs mit Spülrand und spülrandlose Modelle mit TORNADO-FLUSH-Spülung verglichen. Unter die Lupe genommen hat der Experte unter anderem das TOTO-Modell RP, das im Klinikum Darmstadt in 53 Patientenzimmern zum Einsatz kommt und das wie alle ­TOTO-WCs über ­eine kreisende Spülung verfügt. Kraftvoll wird diese in jeden Winkel des WC-­Beckens geleitet und spült Verunreinigungen effizient und vollständig fort. „Die Weiterverbreitung von gram-negativen Erregern (Darmkeime) ist bei der Nutzung eines spülrandlosen WCs mit TOTO-Technologie ­nahezu ausgeschlossen“, so eine der Schlussfolgerungen im Gutachten des Hygienespezialisten Zastrow.

Sicher und wirtschaftlich
Neben der Keimreduktion wirken sich die WC-Keramiken des japanischen Herstellers auch aus weiteren Gründen positiv im pri­vaten und professionellen Einsatz aus. Die Klinikbetreiber sind auf der sicheren Risikoseite, weil die KRINKO-Empfehlungen ­beachtet werden. Außerdem steigt die Sicherheit für Patienten und das Pflegepersonal. Das WC-Becken ist mit der besonders harten und fein strukturierten Spezialglasur CEOFIONTECT ausge­stattet, an der auch kleinste Schmutz­partikel nahezu keine Möglichkeit haben, sich festzusetzen. Diese Glasur zählt ebenfalls zu den von ­TOTO entwickelten Hygienetechniken. Sie sorgt dafür, dass sich die WC-Keramik mit geringem Zeitaufwand reinigen lässt und dass vergleichsweise wenig Desinfektionsmittel eingesetzt werden müssen, um die hygienischen Anforderungen zu erfüllen. „Unsere WCs gehören zu den hygienischsten WCs, die aktuell auf dem Markt verfügbar sind und die alle WC-Standards erfüllen, die vom Robert-Koch-Institut für Krankenhäuser empfohlen werden“, so das Statement von Hubertus Brüggemann, Vertriebsdirektor TOTO Europe.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch ab Seite 30 der aktuellen Ausgabe 5a/2021!


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