Sanitär

Vereinte Kräfte für weniger Plastikmüll!

Grohe
Die Plattform befreit das Meer von Plastikmüll.
Grohe

Ab sofort unterstützt Grohe das Pacific Garbage Screening (PGS) Projekt von Marcella Hansch. Zusammen mit einem interdisziplinären Team von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Meeresbiologen arbeitet die Architektin an der Entwicklung einer Wasserplattform, die Plastikmüll einsammeln soll, ehe er die Ökosysteme in Ozeanen und Flüssen schädigt.

von: Redaktion

Die Vision von sauberem Wasser durch die Reduzierung von Plastikmüll ist auch für Grohe ein zentrales Anliegen. Denn für einen der führenden Anbieter ganzheitlicher Badlösungen und Küchenarmaturen ist Nachhaltigkeit sowie die Vermeidung von Plastik ein Selbstverständnis. Mit dem Wassersystem Grohe Blue etwa gehören Einwegplastikflaschen der Vergangenheit an. Durch die Verwendung von Grohe Blue vermeidet eine vierköpfige Familie durchschnittlich 760 Plastikflaschen pro Jahr1 – davon profitiert nicht nur der Endverbraucher, sondern auch die Umwelt. Neben eigeninitiierten Projekten möchte die Marke auch durch Kooperationen, wie mit PGS, einen Beitrag im Bereich Nachhaltigkeit leisten. So unterstützt die globale Marke das Projekt nicht nur finanziell, vielmehr wollen die Verantwortlichen von Grohe und PGS mit vereinten Kräften die Öffentlichkeit auf das weltweite Plastikproblem sowie zukunftsweisende Lösungen aufmerksam machen.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Marcella Hansch und PGS. Die ungeheuren Mengen an Plastikmüll in Flüssen und Ozeanen sind ein kollektives Problem und eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher stand für uns schnell fest, dass wir ein so wichtiges Projekt für die Reduzierung von Plastikmüll fördern wollen“, bekräftigt Thomas Fuhr, CEO der Grohe AG, dieses Vorhaben: „Besonders beeindruckt uns auch die Leidenschaft mit der sich Marcella Hansch und ihr Team ihrer Mission widmen. Sie möchten nicht nur eine Lösung schaffen, die Plastik aus dem Ozean filtert, sondern auch die Menschen zum Umdenken bewegen.“ Auch für Marcella Hansch ist die Zusammenarbeit mit Grohe bedeutend: „Für uns sind Partnerschaften unglaublich wichtig, denn ein globales Problem können wir nur gemeinsam angehen. Das Engagement von Grrohe mit ihren Produkten, aber auch in der Produktionskette maximal auf Plastik zu verzichten und Plastik zu reduzieren, begeistert uns. Daher freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
Marcella Hansch begegnete während eines Tauchgangs Plastikmüll statt den erwarteten Fischen. Sofort war ihr klar: Hier besteht dringender Handlungsbedarf. So setzte sie sich in ihrer Abschlussarbeit intensiv mit einer technischen Lösung zur Reduzierung von Plastikmüll in den Weltmeeren auseinander. Seitdem hat sich die Idee stetig weiterentwickelt: Um der Verschmutzung der Meere vorzubeugen, setzt PGS einen Schritt vorher an – nämlich dort, wo der Plastikmüll in die Meere gelangt. Konkret handelt es sich um eine schwimmende Plattform, deren Bauweise es ermöglicht Plastikpartikel aus dem Wasser zu filtern. Da man davon ausgeht, dass rund 80% des Plastiks in den Ozeanen vom Land stammen2, wobei Flüsse als zentrale Transportwege gelten, sollen die Plattformen in Flüssen und Mündungsgebieten eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil
Grohe verfolgt einen 360-Grad-Nachhaltigkeitsansatz, der Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Prozesse, Produkte und den gesellschaftlichen Beitrag gleichermaßen umfasst. So entwickelt die globale Marke nicht nur ressourcenschonende Produktinnovationen, die dem Endverbraucher ein nachhaltigeres Leben ermöglichen – Grohe hat sich auch zum Ziel gesetzt, im Jahr 2020 erster führender Hersteller der Sanitärbranche mit einer CO2-neutralen Produktion zu werden. Dabei ist der Einsatz von Ökostrom, Photovoltaik und Blockheizkraftwerken von entscheidender Bedeutung. Um bislang nicht reduzierbare CO2- Emissionen ausgleichen zu können, wird die Sanitärmarke ab 2020 zwei Kompensationsprojekte unterstützen. Für sein stetiges Bestreben ist GROHE erneut für die Top 3 der „nachhaltigsten Großunternehmen 2020“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden.

 


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