Fair in die Zukunft

Quelle: Foto Fischer
Die fairchecker im Headquarter in Graz-Stattegg haben immer ein offenes Auge und Ohr für neue Projekte im Bereich Corporate Social Responsibility.
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2021 war auch in der Versicherungsbranche ein bewegtes Jahr. Zahlreiche Unwetter und die daraus entstandenen Schäden sprengten bestehende Kapazitäten. Nur selten zeigt sich ein Schadenfall von der guten Seite. Das faircheck-Projekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ steht diesem Trend entgegen.

von: Redaktion

Ende des Jahres konnte beispielsweise nach einem Schadenfall bei einem Haustechnikunternehmen eine große Menge an nicht mehr für den Verkauf geeigneter Installationsware – von der Brausearmatur bis zum Rohr – karitativen Zwecken zugeführt werden. Der faircheck-Schadenregulierer David Steinbock war bei der Begutachtung des Schadens vor Ort und initiierte die Weitergabe der einwandfreien und voll funktionstüchtigen Ware.
Eva Kasper, Geschäftsführerin von faircheck: „Nach Rückfrage bei der zuständigen R+V Versicherung haben wir rasch die Freigabe zur Weiterverwertung der Ware aus dem Schadenfall erhalten. Die Wiener Hilfswerke erhielten die nicht mehr verkäufliche Ware und konnten Teile in einem der Sozialmärkte zum Verkauf anbieten beziehungsweise für ihre Bauprojekte nutzen.“
Die Wiener Hilfswerke sind Teil von SOMA Österreich, einem Dachverband mit 40 Sozialmärkten, die über das Land verteilt sind. Die Freude über die Ware ist groß. Alfred Malek, zuständig für Warenakquise und Logistik bei SOMA – Wiener Hilfswerke, zeigt sich begeistert: „Wir bedanken uns sehr herzlich für die langjährige Kooperation und die Möglichkeit, unsere hilfsbedürftigen und armutsgefährdeten Kunden im Sozialmarkt mit ganz besonderen Artikeln zu versorgen, die sonst niemals den Weg zu uns finden würden.“ Und ergänzt: „Es ist vorbildlich von der faircheck Schadenservice GmbH, dass die Produkte nicht einfach entsorgt, sondern einem karitativen Zweck zugeführt werden. Wir freuen uns und unsere Kunden noch mehr.“

Soziale Verantwortung als Grundsäule
Nachhaltigkeit und Sozialengagement sind bei faircheck in den Geschäftsprozess eingewoben. Passiert ein Schadenfall und wird Verkaufsware beschädigt bzw. unverkäuflich, kann der Schadenregulierer bei der Begutachtung bereits das faircheck-Langzeitprojekt „Weiterfairwertung von Wirtschaftsgütern“ einleiten. Das ist einer von vielen Gründen, warum faircheck 2020 den Staatspreis für Unternehmensqualität in Österreich erhalten hat. Ende des Sommers konnte dank der Zürich Versicherung eine qualitativ sehr hochwertige Gartenmöbelgarnitur an die Vinzimärkte in Graz vermittelt werden. In den Vorjahren fanden aus diesem Schadenprozess heraus Babykleidung, orthopädische Kinderschuhe, Bademäntel oder gar Pferdedecken den Weg in soziale Einrichtungen.
Neben der Weitervermittlung von einwandfreier Schadenware an karitative Einrichtungen beschäftigt sich faircheck auch mit dem ReUse-Ansatz für diverse E-Geräte. Wolfgang Potzmader von der E-Geräte-Prüfstelle übermittelt regelmäßig datenbereinigte PCs und Laptops an das bbrz in Graz zur Weiterverwertung. „Corporate Social Responsibility wird bei faircheck weiterhin eine entscheidende Rolle spielen. Neue Projekte und weitere Möglichkeiten gemeinsam mit Versicherern und anderen Partnern soziale Verantwortung zu übernehmen, sind auch im kommenden Jahr geplant“, so Eva Kasper.


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