UPM-Kymmene Austria und KELAG Energie & Wärme

 Klemens Fellner/Kelag
„Dem Vertragsabschluss sind konstruktive Verhandlungen vorausgegangen, es freut uns, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten“, sagt Ernst Spitzbart, Geschäftsführer der UPM-Kymmene Austria GmbH in Steyrermühl. „Unsere Unternehmen haben sehr gut miteinander verträgliche strategische Grundsätze.“ So Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH.
Klemens Fellner/Kelag

Die Unternehmen UPM-Kymmene Austria GmbH und die KELAG Energie & Wärme GmbH haben heute einen neuen Abwärme-Liefervertrag für die Fernwärmeversorgung in der Stadt Laakirchen unterzeichnet.

UPM-Kymmene Austria in Steyrermühl verfügt über eine Produktionskapazität von bis zu 300.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier und bis zu 400.000 Festmeter Schnittholz pro Jahr. In den industriellen Prozessen des Unternehmens entsteht grüne Abwärme, die von der KELAG Energie & Wärme GmbH für die Fernwärmeversorgung in der Stadt Laakirchen genutzt wird. Geschäftsführer Ernst Spitzbart: „Die Anlage für thermomechanisches Pulping stellt das Optimum für eine kombinierte stoffliche Nutzung von Biomasse als Reststoff des Sägewerkes und der Erzeugung von CO2-freier Wärme durch den Einsatz von Strom aus Wasserkraft und Biomasse dar. Die Zukunft einer CO2-freien Produktion „beyond fossils“ wird zur Realität.“ Die Abwärme stammt aus einem industriellen Prozess, bei dem Holz zu Fasern gemahlen wird. Bei diesem Prozess entsteht Wasserdampf, diese Energie wird über eine Fernwärmeübergabestation in unser Netz eingespeist. Bei dieser technisch einzigartigen Konzeption gibt es keine Verbrennung von Primärenergieträgern.

Fernwärme Laakirchen
Seit dem Jahr 1990 betreibt die KELAG Energie & Wärme GmbH das Fernwärmenetz in Laakirchen. Pro Jahr werden rund 22 Millionen Kilowattstunden Wärme für die Heizung und das Warmwasser an die Kunden geliefert. „Mit unserem Vorlieferanten UPM ist es uns möglich, unsere Kunden langfristig und gesichert mit umweltfreundlicher Fernwärme zu versorgen“, sagt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „UPM ist aber nicht nur unser Wärmelieferant, sondern gleichzeitig auch ein großer Fernwärmekunde. Wir versorgen 16 Gebäude von UPM mit Fernwärme. Weiters sind zahlreiche Gebäude von Wohnungsgesellschaften, aber auch Industrieunternehmen und die Papiermacherschule an unser Netz angeschlossen. Auch die Stadt Laakirchen gehört mit 17 Gebäuden zu unseren großen Wärmekunden in Laakirchen“, erläutert Melcher.

Vorzeigeprojekt Laakirchen
Das Wärmenetz in der Stadt Laakirchen gehört zu den mittelgroßen Fernwärmesystemen der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Wegen der einzigartigen Wärmeaufbringung von UPM ist Laakirchen aber ein Vorzeigeprojekt für eine umweltfreundliche Wärmeversorgung“, betont Melcher. „Durch die Nutzung der Abwärme ersparen wir im Vergleich zum Einsatz von Heizöl unserer Luft pro Jahr rund 5.400 Tonnen Kohlendioxid. So tragen wir gemeinsam mit unseren Partnern aktiv zum Klimaschutz bei!“

Fritz Feichtinger, Bürgermeister der Stadt Laakirchen freut sich über den heutigen Vertragsabschluss von UPM-Kymmene Austria und KELAG Energie & Wärme. „Die Fernwärme in unserer Stadt ist sehr ökologisch und nun für die nächsten Jahre gesichert, das ist uns sehr wichtig. Alle Gebäude der Stadtgemeinde Laakirchen, die sich in der Nähe des Fernwärmenetzes befinden, werden mit Fernwärme versorgt.“ Sehr positiv äußert sich Bürgermeister Fritz Feichtinger über die bisherige Zusammenarbeit mit der KELAG Energie & Wärme. „Das Unternehmen hat sich als verlässlicher Partner erwiesen!“

KELAG Energie & Wärme ist ein großer Nutzer industrieller Abwärme in Oberösterreich
Die KELAG Energie & Wärme GmbH, ein Tochterunternehmen der Kelag, ist der größte österreichweit tätige Anbieter von Fernwärme auf der Basis von industrieller Abwärme und Biomasse. Das Unternehmen betreibt in acht Bundesländern rund 80 Fernwärmenetze und rund 900 Heizzentralen. „Auch in Oberösterreich sind wir ein großer Nutzer von industrieller Abwärme“, betont Günther Stückler, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Laakirchen ist für uns ein Beispiel für eine besonders umweltfreundliche Lösung. In Geinberg nutzen wir Geothermie für die Fernwärmeversorgung, in Linz-Leonding beziehen wir Abwärme der voest, um unser größtes Fernwärmenetz in Oberösterreich zu betreiben.“


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