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Editorial 3/2024 - Die Erde wird sich erholen - schon ...

© Adrian Batty / ValenceStudio
© Adrian Batty / ValenceStudio

... ABER die Menschheit irgendwann mal nicht mehr.

von: Martin Pechal

Nachdem sich der Jahrestag der Ukraine-Invasion kürzlich bereits zum zweiten Mal gejährt hat, ein kleines gedankliches Experiment: Wäre der Überfall zu verhindern gewesen? Unwahrscheinlich, ohne einen Weltkrieg zu provozieren. Hätte man Wladimir Putin gewähren lassen sollen? Nein. Gab es alternative Optionen? Ebenfalls nein. Somit blieb nichts anderes über, als „Erste Reihe fußfrei“ zuzusehen und zu unterstützen, wo und wie es nur ging ...

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem wird u. a. über die Abhängigkeit von russischem Gas diskutiert. Lösungen sind dabei nicht wirklich in Sicht. Einerseits werden mit „Green Gas“ Alternativen propagiert, die (noch) nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Andererseits haben wir tatsächliche Alternativ-Energie-Optionen, die jedoch als ebenfalls ungenügend definiert werden. Aber: Von wem eigentlich? Von den jeweiligen Lobby- bzw. Interessengruppen. Zudem gibt es eine nach wie vor starke Fossil-Lobby, die es wohl noch länger nicht wahrhaben will, dass bestimmte Ressourcen lediglich endenwollend existent sind. Was tun also? Nichts und weitermachen wie bisher? Eine bequeme Option. Investieren? Ja, aber worin? Gibt es nur Weg A oder Weg B oder könnte man gar versuchen, eine Doppel-Lösungs-Strategie zu forcieren? Wie könnte diese aussehen? Alternativ-Energien (und das ungenügende Stromnetz) weiter ausbauen und gleichzeitig Green-Gas-Lösungen vorantreiben.

Eigentlich ein schöner Gedanke – Konsens.

Could it all be so simple? Natürlich nicht. Schon vor mehreren Jahren hatte Zukunftsforscher Matthias Horx in einem Vortrag von der schönen Option gesprochen, an neuralgischen Punk- ten auf der Welt Sonnenkraftwerke zu errichten. Somit müsste man nicht mehr an einem Punkt über die Verfügbarkeit (bzw. Speicherbarkeit) von Sonnenstrom (bei Nacht oder bei Schlechtwetter) nachdenken, sondern könnte die Energie mit überschaubaren Verlusten um die Welt schicken und so dort verfügbar machen, wo sie gerade gebraucht wird.

Eine schöne Theorie. In der Praxis kommen der Menschheit allerdings in unangenehmer Regelmäßigkeit mörderische Scharmützel in die Quere, die uns mit allem beschäftigen, nur nicht mit produktiven Lösungen tatsächlicher Probleme. Im Gegenteil – es werden neue Probleme geschaffen (und Probleme klingt noch viel zu freundlich für das, was wirklich dadurch entsteht). Die Menschheit schafft sich also seit Jahrzehnten und Jahrhunderten stetig selbst ab – und die wenigen, die davon profitieren, denken weder an nachfolgende Generationen, ja meistens nicht einmal mehr an nachfolgende Legislaturperioden. Klingt deprimierend? Ja, das ist es in manchen Momenten auch – mal mehr, mal weniger. Das Trostpflaster, das ich anbieten kann, ist lediglich ein cineastisches. In seinem Film „The Wild Blue Yonder“ (Anm.: „Das wilde blaue Drüben“, 2005) lässt Regisseur Werner Herzog die Menschheit nach einem Ausflug ins All auf eine regenerierte Erde zurückkommen ... Sehenswert (und ungekürzt auf Youtube zu finden)!

Ansonsten darf ich Ihnen, geschätzte LeserInnen, in gewohnter Zuversicht und im Namen des gesamten Teams, die spannende Lektüre der vorliegenden Ausgabe 3/2024 ans Herz legen – möge es uns allen nicht zu schwer werden – das Herz, nicht das Lesen!

MARTIN PECHAL
Chefredakteur

Lesen Sie hier die aktuellen Ausgabe 3/2024 (ab 04.03.)!


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