6/2018 Klima-Lüftung

Mehr Leistung um weniger Geld

Ochsner
Im burgenländischen Thermengebiet war eine Tiefenbohrung nicht möglich. Rund 6 km lange Rohre wurden auf rund 2.500 m2 in einer Tiefe von 1,50 m verlegt.
Ochsner

Obwohl im Betriebsgebäude jetzt auch die Verkaufsräume klimatisiert werden, wurden dank Wärmepumpen die ­Energiekosten um 70 Prozent gesenkt.

von: Manfred Strobl

Die Kohla-Strauss GmbH betreibt in St. Michael im Burgenland eines der modernsten Autohäuser in Österreich für die Fahrzeugmarken BMW und MINI. Bei der Sanierung des Betriebsgebäudes standen Energieeffizienz und Klimakomfort im Mittelpunkt der Überlegungen. Die Unternehmensleitung entschied sich nach eingehender Kalkulation für die Installation einer Ochsner Wärmepumpenanlage für Heizung, Warmwasserbereitung und Kühlung.

Nachhaltig und effizient
Geschäftsführer Mag. Ernst Kohla hatte bereits seit längerer Zeit einen Umstieg auf erneuerbare Energien erwogen: "Mehr Unabhängigkeit vom Ölpreis und seinen unberechenbaren Schwankungen durch Spekulation oder Krisen zu bekommen, war eine wichtige Entscheidungsgrundlage." -Zudem ist der Betrieb in einer Region angesiedelt, in der Windkraft bei der Stromerzeugung nahezu für Energieautarkie sorgt. Einen weiteren Grund lieferte die BMW-Nachhaltigkeitsstrategie, die von den Autohäusern eine höhere CO2-Neutralität einfordert. Ein Heizöl-Unfall, bei dem Öl ins Erdreich gelangte, gab den letzten Ausschlag, das Wärmepumpen-Projekt in Angriff zu nehmen.

Gutachten gibt Sicherheit
Die Prognose für den Energieverbrauch, die der beauftragte Ochsner-Systempartner Hagenauer Haustechnik aus Markt Allhau in der Planung für die neue Wärmepumpenanlage vorlegte, erschienen Mag. Kohla zunächst utopisch. Doch zwei unabhängige Gutachten lieferten nahezu identische Daten zu den prognostizierten Einsparungen. Danach stand die Entscheidung schnell fest: Die alte Ölheizung sollte ausgebaut und durch moderne Wärmepumpentechnik ersetzt werden. Geschäftsführer Mag. Ernst Kohla: "Ein wichtiger Punkt für mich war auch, dass mit der neuen Lösung neben der Reduzierung des Energieverbrauchs eine ganzjährig angenehme Temperierung der Büros und des Schauraums möglich wurde." Eine separate Klimatisierung gab es vorher nur in den Verkaufsbüros, die hohen verglasten Verkaufsräume hingegen heizten sich im Sommer unangenehm auf. Insgesamt musste eine Heizlast von 120 kW für die Gesamtfläche von rund 1.500 m2 sowie eine Kühllast von 80 kW für Teilflächen von rund 700 m2 abgedeckt werden.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel ab Seite 50 der aktuellen Ausgabe 6/2018


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