Sanitär

Zugang zu sicheren und sauberen Toiletten

Sato
International: Das Sozialunternehmen SATO von LIXIL.
Sato

„Wo ist die Toilette?” – jeden 19. November, dem Welttoilettentag, denken die Mitarbeiter von LIXIL auf besondere Art und Weise über diese Frage nach.

von: Redaktion

Viele von uns, die in Industrieländern leben, erwarten oft eine einfache Antwort. Tatsache ist jedoch, dass es für 2 Milliarden Menschen keine klare Antwort auf diese simple Frage gibt, denn sie haben keinen Zugang zu einer sanitären Grundversorgung. Am Welttoilettentag will LIXIL nun mit der Social-Media-Kampagne #whereisthetoilet das Bewusstsein für dieses zentrale Thema weiter schärfen. Die Kosten für mangelhafte sanitäre Einrichtungen sind schwerwiegend für Entwicklungsländer und gehen zu Lasten von Familien. Täglich sterben etwa 800 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, die durch unhygienische Bedingungen verursacht werden – diese Zahl blieb seit 2016 unverändert. Allein 2015 verursachten mangelnde sanitäre Einrichtungen Kosten von 230 Milliarden US-Dollar (Quelle: The True Cost of Poor Sanitation). Das Problem ist so gravierend, dass die UN eine gleichberechtigte Sanitär- und Hygieneversorgung für alle bis 2030 zu einem ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) erklärt hat. Als Teil LIXILs eigener Nachhaltigkeitsziele, setzt sich der Konzern nun dafür ein, die Lebensgrundlage von 100 Millionen Menschen bis 2025 durch intensive Bemühungen im Bereich Hygiene und Sanitär zu verbessern. LIXIL ist davon überzeugt, dass das Vorhandensein von Toiletten eine essentielle Grundlage für ein würdevolles Leben darstellt und möchte, als einer der weltweit größten Hersteller von Toiletten und Badprodukten, dabei helfen, dieses Problem zu bewältigen. „Was 2016 mit einer einzigen inspirierenden Idee und einer Lösung namens SATO begann, hat sich heute zu LIXILs eigenem internationalen und voll funktionsfähigen Sozialunternehmen entwickelt. Wir sind stolz darauf, dass wir bisher 15 Millionen Menschen den Zugang zu einer hygienischen Toilette (Anm.: Bei der Berechnung wurde davon ausgegangen, dass es durchschnittlich fünf Benutzer für jede angelieferte SATO-Einheit gibt) ermöglicht haben und dass wir einen geschäftsorientierten Ansatz verfolgen, der letztendlich dazu führt, dass SATO die Gewinnschwelle erreicht und sich selbst trägt", sagt Jin Montesano, Chief Public Affairs Officer von LIXIL. 
Das SATO-Toilettensystem von LIXIL – ursprünglich von einem Team von Ingenieuren der LIXIL-Tochter American Standard entwickelt – bietet eine bezahlbare und richtungsweisende Option für diejenigen, die in Gebieten leben, die möglicherweise nie von einer Kanalisation erreicht werden. Dieses Geschäftsmodell ermöglicht zudem auch die Entstehung einer Sanitärwirtschaft. Bis Oktober 2019 wurden rund 3 Millionen SATO-Toiletten in 27 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika aufgestellt. Das Sozialunternehmen SATO von LIXIL intensiviert auch seine unternehmerischen Initiativen: In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020 (April-September 2019) lieferte SATO fast 420.000 Einheiten aus, die über ein Make-Sell-Use-Modell schätzungsweise 2,1 Millionen zusätzliche Menschen erreichten und zur Schaffung lokaler Arbeitsplätze beitrugen. Damit hat LIXILs SATO seine Marke weiter gestärkt: Über Pilotprojekte, die in Indonesien und auf den Philippinen starten, wird das Portfolio stetig erweitert, um mehr Menschen zu erreichen, die eine sanitäre Grundversorgung benötigen. LIXIL ist davon überzeugt, dass – im Gegensatz zu herkömmlichen Produktspenden – die Verfügbarkeit eines Produkts, das ein Grundbedürfnis sichert und gleichzeitig Arbeitsplätze schafft, sowohl dem Einzelnen als auch der Gemeinschaft zugutekommt. Laut Montesano gibt es noch viel zu tun: „Heute am Welttoilettentag müssen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass über ein Viertel der Weltbevölkerung immer noch keinen Zugang zu sicheren und sauberen Toiletten hat. Wie wir mit SATO in Bangladesch zeigen, ist es möglich, gleichzeitig soziale und unternehmerische Ziele zu verbinden. Wir können somit zur Lösung der globalen Sanitärproblematik beitragen. Gemeinsam mit all unseren Stakeholdern haben wir noch einen langen Weg vor uns, mit dem Ziel, dass jeder eines Tages diese einfache Frage beantworten kann: Wo ist die Toilette?"


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