10/2021 Klima-Lüftung

Gutes Raumklima für alle Lebensbereiche

Quelle: Daikin Europe
Raumtemperierung wird bei steigenden Außentemperaturen immer wichtiger – im Bild eine Daikin Stylish.
Quelle: Daikin Europe

Die Sommer werden heißer. Neben baulichen Maßnahmen und Begrünungen sorgen vor allem Klimaanlagen für ­optimale Wohnverhältnisse.

von: Manfred Strobl

Der Sommer 2021 bestätigt den Trend zu einem immer wärmeren Klima. Seit 255 Jahren werden in Österreich die Temperaturen gemessen. Unter den 15 wärmsten Sommern befinden sich nur die Sommer der letzten 30 Jahre. In Wien gab es heuer 24 Hitzetage, also Tage über 30 °C – und die Zahl der Hitzetage wird weiter steigen.

Fakt ist: Es wird heißer
Nicht nur in Städten und in Dachgeschoßwohnungen wird es damit unerträglich heiß. Hohe Raumtemperaturen bedeuten Stress für den Körper. Die Menschen sind in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, leiden unter Schwindel, Kopfschmerzen und Schlafmangel. Neben zahlreichen baulichen Maßnahmen wie Begrünungen von Fassaden, Dächern und Betonflächen können auch Klimageräte Erleichterung schaffen. Sie sorgen für optimal temperierte Räume und entfeuchten die Luft, denn auch hohe Luftfeuchtigkeit wirkt belastend. Bewährt ist der Einsatz von Split-Klimaanlagen. Der Wärmetauscher im Wohnbereich ist dafür zuständig, dass die warme Raumluft in kühle Luft umgewandelt wird. Das Innengerät saugt die warme Luft an und die Wärme wird an das Kältemittel abgegeben. Dieses ändert in der Folge seinen Aggregatzustand von flüssig zu gasförmig und wird mittels Kältemittel­leitung zum Kompressor transportiert.

Ein perfekter Kreislauf
Das Außengerät gibt die Wärme wieder ab und kühlt das Kältemittel, bis es sich wieder verflüssigt. Claus Albel, General Manager Sales Daikin Österreich: „Ein perfekter Kreislauf. Dadurch, dass der physikalische Vorgang der Kühlung nicht im Innenraum erfolgt, ist eine Split-Klimaanlage wesentlich leiser als etwa ein mobiles Klimagerät. Im Heizbetrieb wird der beschriebene Prozess, vereinfacht gesagt, umgedreht. Der äußeren Umgebung wird Wärmeenergie entzogen und dem Wohnbereich zugeführt.“ Je nach Beschaffenheit des Raumes eignen sich ­unterschiedliche Innengeräte für ein Split-System. Unterschieden wird zwischen ­Decken-, Deckeneinbau-, Wand- und Truhengeräten. Die Kaufentscheidung hängt von den Anforderungen der Räumlichkeiten und deren baulichen Voraussetzungen ab.

Große Produktauswahl
Claus Albel: „In Hotelzimmern und Büros wird häufig zu Deckeneinbaugeräten ge­griffen, da diese in der Zwischendecke ­verschwinden und sich besonders diskret in den Raum einfügen. Aber auch die Daikin-Wandgeräte entsprechen modernsten Style-Anforderungen und stellen ein unauffälliges Element in jedem Raum dar.“
Eine Split-Klimaanlage gewährleistet eine effiziente Kühlung kleiner bis mittelgroßer Räumlichkeiten. Von Wohnung über Haus bis hin zu Einzelhandel, Bürogebäuden, Freizeiteinrichtungen und Hotels lassen sich individuelle Lösungen erstellen, welche die Heiz- und Klimatisierungsanforderungen der Gebäude perfekt abdecken. Claus Albel über weitere Vorteile von Split-Klima­anlagen: „Split-Systeme sind nicht nur ­besonders effizient und leise, die Decken- und Wandgeräte sind außerdem platz­sparend. Truhengeräte sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn Sie Ihre Räumlich­keiten nicht nur kühlen, sondern auch heizen wollen. Daikin-Truhengeräte sind nämlich mit speziellen Heizfunktionen aus­gestattet, um einen optimalen Heizkomfort zu ermöglichen.“ Damit unangenehmer Luftstrom vermieden wird, sind moderne Innengeräte mit Sensoren ausgestattet, die den Luftstrom von Personen ablenken oder den Betrieb verringern, sobald jemand den Raum betritt.

Effizient kühlen und heizen
Dank innovativer Wärmepumpentechnik können viele Klimaanlagen nicht nur kühlen, sondern auch heizen. Dies ist besonders in den Übergangszeiten im Frühling und Herbst nützlich. Über Gebäudemanagementsysteme können alle Geräte außerdem zentral geregelt werden. Alternativ bietet Daikin für den privaten Endkunden auch eine App zur Steuerung an.
Multisplit-Systeme basieren auf dem­selben Prinzip wie Split-Klimaanlagen. An das Außengerät wird aber nicht nur ein ­Innengerät, sondern werden mehrere Innengeräte angeschlossen. Sie können sich hinsichtlich Typ und Leistungsklasse auch ­unterscheiden. So ist es möglich, mehrere Räume zu klimatisieren und für jeden Raum das ideale Innengerät mit verschiedenen ­Kapazitäten auszuwählen. Claus Albel: ­„Insgesamt lassen sich bei Daikin-Anlagen bis zu fünf individuell regelbare Innenge­räte in ein Multisplit-System integrieren. Zu den weiteren Vorteilen dieser Art von Klima­anlagen zählt die breite Auswahl an Außengeräten, die bis hin zu Hybrid-Wärmepumpen eine Vielzahl von Optionen bieten. Der Schallpegel im Raum wird durch das diskret auf dem Balkon, der Terrasse, dem Dach, im Garten oder an der Fassade platzierte Außengerät niedrig gehalten.“ Schon ein einziges Außengerät kann ein komplettes Haus, ein Büro oder einen kleinen Shop kühlen oder erwärmen.
Sowohl im gewerblichen als auch im ­privaten Bereich müssen Klimasysteme ­regelmäßig einer Wartung unterzogen ­werden. Für Gewerbe wird dies sogar in der Kältemittelverordnung vom Gesetzgeber ­vorgeschrieben. Ein permanenter Betrieb der Klimaanlage, etwa in Büros oder im Einzelhandel, führt selbstverständlich schneller zu Verunreinigungen und Verschleiß, als das bei privatem Gebrauch der Fall ist. Dennoch finden sich auch bei Klimageräten zu Hause Schmutzquellen, die der Anlage zusetzen können. Claus Albel: „Da Klimaanlagen jährlich einmal gewartet werden müssen, ist ein einfacher Zugang zu den Geräten wichtig, um den Wartungsaufwand und damit auch die Wartungskosten niedrig zu halten. Neben dieser Komponente haben eventuell notwendige Ersatzteile sowie die Größe und Art der Geräte Einfluss auf die Wartungs­kosten.“
Eine Split-Klimaanlage mit beispielsweise mehreren angeschlossenen Innengeräten zu warten, nimmt naturgemäß mehr Zeit in Anspruch als eine Anlage mit nur einem ­Innengerät. Beim Klimaanlagen-Service wird im Normalfall das Kältemittel aufgefüllt bzw. gewechselt, eine Dichtheits- und eine Funktionsprüfung durchgeführt, die Klimaanlage gereinigt und desinfiziert. Es werden Filter gewechselt, Verschleißteile ausgetauscht und der Eintrag ins Prüfbuch gemacht.

Diesen Beitrag finden Sie ungekürzt auch ab Seite 50 der aktuellen Ausgabe 10/2021!


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